Spitäler Schaffhausen: Weniger Patienten, mehr Gewinn

Die Spitäler Schaffhausen haben 2015 leicht weniger Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Trotzdem konnte das Jahresergebnis verbessert werden. Und der Neubau des Kantonsspital schreite plangemäss voran, sagt Direktor Hanspeter Meister.

Die Spitäler Schaffhausen verzeichneten im vergangenen Jahr weniger stationäre Behandlungen, dafür mehr ambulante. Diese Zahlen machen Spitaldirektor Hanspeter Meister leichte Bauchschmerzen: «Wir möchten unseren Marktanteil natürlich halten oder gar ausbauen. Deshalb ist es unser Ziel, die Fallzahlen im stationären Bereich wieder zu steigern.»

Finanziell sind die Spitäler Schaffhausen nach wie vor gut aufgestellt. Der Gewinn konnte erneut erhöht erhöht werden, was auch wichtig sei für das Projekt Neubau, so Hanspeter Meister. Das Eigenkapital liegt bei über 90 Millionen Franken.

Neubau soll bis Ende 2023 stehen

Im Februar sagte die Stimmbevölkerung Ja zum Neubau des Kantonsspitals. Der Bau wird über 200 Millionen Franken kosten. Gemäss Hanspeter Meister ist der Neubau auf Kurs: «Wir bereiten den Projektierungswettberb vor, der kurz vor den Herbstferien ausgeschrieben wird.» Bis Ende 2023 soll das neue Spital dann fertig gebaut sein.

(sted; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12.03 Uhr)