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Zürich Schaffhausen Stadtzürcher Hortangestellte fordern Boxenstopp

Der Ausbau des Stadtzürcher Hortangebots gehe zu schnell, die Betreuungsqualität leide darunter. Das schreiben Hortangestellte in einem offenen Brief ans Zürcher Schuldepartement. Sie wollen das Ausbautempo drosseln und fordern einen runden Tisch mit dem Stadtrat.

Zwanzig bunte Zahnputzgläser mit Kinderzahnbürtsen in einem Badezimmerschrank
Legende: Wachsen die Zürcher Kinderhorte zu schnell? Keystone

Genügend Zeit, genügend Platz und genügend Sorgfalt: Diese drei Dinge bräuchten Kinder in einem Hort, finden die Hortangestellten der Stadt Zürich. Und alle drei gingen mit dem rasanten Ausbau der Hortplätze verloren.

Eine Delegation der VPOD-Gruppe Horte übergab Vertretern des Zürcher Schuldepartements deshalb einen offenen Brief, den gut 400 Hortangestellte - ein Drittel des gesamten Personals - unterzeichnet haben. «Wir fordern, dass statt grosser Horte wieder mehr kleinere Horte gebaut werden», sagt Gewerkschaftsvertreterin Martina Flühmann gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Mehr Zeit oder mehr Geld

Das Schuldepartement müsse das Tempo drosseln und sorgfältiger planen, verlangen die Hortangestellten. Die VPOD-Gruppe Horte wolle sich deshalb gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen. Flühmann: «Man hat uns anlässlich der Briefübergabe zugesichert, diese Besorgnis ernst zu nehmen. Die Stadt signalisiert also ihre Bereitschaft, gemeinsam über Strategien zu diskutieren.»

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