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Stadtzürcher Seeüberquerung Auf die Tickets, fertig, los!

Die Seeüberquerung findet definitiv diesen Mittwoch statt. Wegen des Ansturms brauchte es beim Ticketkauf viel Geduld.

Eine Schar von Schwimmern, alle in roten Badekappen, kraulen durch den Zürichsee.
Legende: Dieses Jahr gibt es 1700 Startplätze weniger an der Seeüberquerung. Und sie sind wie immer begehrt. zvg

Eigentlich hätte die Überquerung bereits am 4. Juli stattfinden sollen, aufgrund des Gewitterrisikos ist der Anlass jedoch verschoben worden. Am Montagmorgen hat das Organisationskomitee nun grünes Licht gegeben: Die Seeüberquerung findet diesen Mittwoch statt.

Pünktlich am Montagmittag begann dann der Ticketvorverkauf. Mit einer Premiere: Erstmals sollten die Schwimmerinnen und Schwimmer ihren Startplatz online lösen. Was jedoch nicht bei allen reibungslos klappte.

Verärgerte Schwimmer auf Twitter

Die Internetseite war die ersten eineinhalb Stunden nicht abrufbar, weil die Server überlastet waren. Manuela Schläpfer vom Stadtzürcher Sportamt: «Es ist schade, dass das System nicht funktioniert hat. Wir müssen schauen, woran es genau lag.»

Grund für Online-Vorverkauf? Plätze sind beschränkt

Das Sportamt hat auf dieses Jahr die Anmeldung ins Internet verlegt, weil die Teilnehmerzahl reduziert wurde. Es gibt 1700 Startplätze weniger als 2017. Damals waren es 10'000 Schwimmerinnen und Schwimmer, die den Zürichsee überquerten.

Diejenigen, die dieses Jahr keinen Platz finden, wollte man nicht erst am Mittwoch abweisen: «Wenn die Leute bereits mit Vorfreude und in Badehosen vor Ort stehen, möchten wir sie nicht mehr wegschicken», sagt Manuela Schläpfer.

Nun sorgte halt die Computer-Panne für rote Köpfe. Gegen halb zwei Uhr war der Ausfall jedoch behoben und auch in den sozialen Medien beruhigte sich die Stimmung.

Für die 9000 Schwimmerinnen und Schwimmer, die ein Ticket ergattern können, geht es am Mittwochnachmittag also ins kühle Nass. Die 1500 Meter lange Strecke führt vom Strandbad Mythenquai in das gegenüberliegende Strandbad Tiefenbrunnen. Alle 50 bis 70 Meter stehen laut den Veranstaltern Boote mit Rettungsschwimmern bereit.

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