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Statue der drei Eidgenossen im Bundeshaus
Legende: Die Stadt Zürich würde gerne einen Vertreter ins Bundeshaus schicken und einen Eid schwören lassen. Keystone
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Zürich Schaffhausen Städtevertretung im Ständerat: Ein frommer Wunsch

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch möchte den Städten ein grösseres Gewicht in der kleinen Kammer verleihen. Doch die Zeit für eine solche Reform ist noch nicht reif. Nicht einmal die Zürcher Stände-Vertreter stehen hinter der Idee.

Eine eigene Vertretung im Ständerat für Städte mit mindestens 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern wäre nicht gut für die Schweiz. Das sagt die Zürcher Ständerätin und Stadtzürcherin Verena Diener (GLP). «Wenn jemand nur die Interessen der Städte vertreten würde, gäbe das eine Polarisierung, die sicher unerwünscht wäre.» Denn die kleine Kammer sei wichtig für das Gleichgewicht zwischen Stadt und Land.

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Nicht mal die Zürcher Ständeräte wollen einen Städte-Vertreter (16.4.2014)
02:56 min
abspielen. Laufzeit 02:56 Minuten.

Die Städte hätten bereits heute genug Einfluss, findet Diener im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Dieser Meinung sei auch der zweite Zürcher Ständerat, Felix Gutzwiller (FDP), versichert Diener.

Die grossen Schweizer Städte dürften trotzdem an ihrer Forderung festhalten. Es geht darum, dass sich die Städte auch auf Bundesebene repräsentiert fühlen wollen, erklärt Anna Schindler, die Direktorin für Stadtentwicklung der Stadt Zürich. «Vielleicht findet das Anliegen ja irgendwann mal Gehör.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Hug , Luzern
    Die Städte sind im Nationalrat genügend vertreten, weil ja auf ca. 35'000 Einwohner eines Kantons ein Nationalratssitz entfällt. Eine dritte Kammer im eidgenössischen Parlament namens "Städterat" wäre aber ein schlechte Idee. Ich sage dies, bevor Frau Mauch auf diesen Gedanken kommt.