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Harald Naegeli und sein Kampf um seinen Totentanz
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Streit um Werk im Grossmünster Keine neue Freiheit für Sprayer von Zürich

Auch der neue Zürcher Baudirektor Martin Neukom hält an den Vorgaben für den «Totentanz» im Grossmünster fest.

Mit dem «Totentanz» sprayte der frühere «Sprayer von Zürich», Harald Naegeli, erstmals mit dem Segen des Kantons und auch der Kirchgemeinde Grossmünster. Damit erfüllte sich ein langersehnter Traum des inzwischen 79-jährigen Künstlers. Ende 2018 begann er im Inneren des einen der beiden Grossmünstertürme mit seinem Wandbild.

Allerdinigs: Ganz legal sprayte Harald Naegeli dann doch nicht. Sein Bild wurde nämlich grösser als geplant, er sprayte über die mit einem speziellen Schutzbelag ausgestattete vorgesehene Fläche hinaus.

Der damalige Baudirektor Markus Kägi stoppte deshalb die Arbeiten.

Die Vereinbarung von 2018 gilt immer noch
Autor: Dominik BondererSprecher von Martin Neukom

Im Frühling hoffte Naegeli dann auf den neuen Baudirektor, den Grünen Martin Neukom. Mit einer Mail forderte Naegeli Neukom auf, sein Werk vollenden zu können, «ohne überflüssige formale Hindernisse», wie Naegeli in seiner Mail schrieb.

Die Antwort fiel indessen nicht in Naegelis Sinn aus. «Man hat 2018 eine Vereinbarung getroffen und die gilt auch heute noch», erklärt Neukoms Sprecher Dominik Bonderer auf Anfrage des Regionaljournals Zürich Schaffhausen.

Zukunft des «Totentanz» bleibt unklar

Ob der «Totentanz» nun vollendet wird, ist noch offen. Naegeli ist gesundheitlich schwer angeschlagen. In einer weiteren Mail, die dem Regionaljournal vorliegt, bedankte er sich bei Neukom für seinen Entscheid. Gleichzeitig hält er daran fest, dass er als Künstler das Recht habe «die Perimeter» alleine zu bestimmen.

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