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Sturmschäden: Mit schwerem Gerät im Wald
Aus Schweiz aktuell vom 20.02.2020.
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Sturmschäden in ZH und SH Wegen «Sabine» haben Förster alle Hände voll zu tun

Die Zürcher und Schaffhauser Behörden sind sich einig: «Petra» und «Sabine» richteten insgesamt keinen so grossen Schaden an, wie vor zwei Jahren Burglind.

Jahresnutzung in den Wäldern


Kanton Zürich
Kanton Schaffhausen
Jahresnutzung Holz im Durchschnitt in m3
366'00075'000
Sturm «Petra» und «Sabine»
91'50015'000
Burglind122'00020'000

Einmal mehr litten die Fichten unter den Stürmen. Als sogenannte «Flachwurzler» haben starke Winde bei ihnen leichtes Spiel. Ausserdem sind viele von ihnen bereits geschwächt. Die heissen Sommer setzten ihnen zu und machten sie anfällig für Borkenkäfer.

Gerade deshalb sei die jetzige Situation in den Zürcher und Schaffhauser Wäldern nicht unproblematisch, erklärt Kantonsforstmeister Bruno Schmid aus Schaffhausen: «Es liegen Kronenstücke, Äste und Wurzeln herum, die von Borkenkäfern befallen werden können.» Eigentlich sei es immer so, dass es nach Stürmen mehr Borkenkäfer gebe.

Wehret den Käfern!

Ein Szenario, das es unbedingt zu verhindern gilt. Denn schon nach den heissen Sommern mussten viele Fichten gefällt werden, weil sie von Borkenkäfern befallen worden waren. Der Markt ist übersättigt mit sogenanntem Käferholz. Das Wichtigste sei jetzt deshalb, dass das Holz schnell aus den Wäldern geholt werde, sagt Wolfgang Bollack von der Zürcher Baudirektion: «Es ist eine Brutstätte für den Borkenkäfer.»

Die Arbeiten sind aufwendig. Es könnte April werden, schätzt Bruno Schmid, bis das Fallholz aus den Wäldern entfernt sei.

Zürich Schaffhausen, 6:32 Uhr, kerf

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Zingg  (Beat Zingg)
    So wie ich das verstehe, gibt es in Europa so gut wie keine Urwälder mehr, sondern fast nur noch von Förstern gepflanzte Plantagen, die schnell wachsen sollen, damit aus ihnen möglichst schnell Geld gemacht werden kann. Laut Peter Wohlleben gehören Nadelbäume in den kargen Norden und Laubbäume zu uns. Dennoch behaupten unsere Förster, den Buchen gehe es schlecht und sie wollten sie u.a. durch Douglasien ersetzen, ebenfalls einem Nadelbaum. Tja. Gier (Geld) frisst bekanntlich Verstand ...
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  • Kommentar von Rudolf Küng  (Rudolf Küng)
    Dass die Förster jetzt stark beschäftigt sind, ist schon wahr. Aber im Privatwald müssen die Waldbesitzer die Schäden mit eigenen Mitteln beheben, da helfen die staatlichen Forstbetriebe nicht. Ich könnte gut noch einen Helfer brauchen.
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