Südstart geradeaus: Doris Leuthard will durchstarten

Bereits Ende Juni soll der Bundesrat über diese umstrittene Startvariante entscheiden. Sie soll aber nicht zum Normalfall werden.

Das Fahrwerk eines startenden Jets Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Keine Kurve mehr nach dem Start: Die Jets sollen in Zürich nach Süden geradeaus fliegen können. Keystone

Dass Bundesrätin Doris Leuthard den Südstart geradeaus forcieren will, ist schon länger bekannt. Es gab dazu schon eine Aussprache mit der Zürcher Regierung. Nun soll der Bundesrat noch diesen Monat über die Zulässigkeit der umstrittenen Startvariante entscheiden, berichtet die Neue Zürcher Zeitung NZZ.

Nicht als reguläres Startkonzept

Die Südstart geradeaus ist eine der Optionen, die Rahmen des SIL-Prozesses diskutiert wurde. Wenn es nach Doris Leuthard geht, soll er nun definitiv im Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) eingetragen werden. Zulässig sein soll er aber nur zum Abbau von Verspätungen bei Nebel und Bise.

Vom Südstart geradeaus wären Teile der Stadt Zürich und der Seegemeinden betroffen. Der Verein Flugschneise Süd - NEIN hat bereits eine Kampagne gegen diese Startvariante gestartet und will in den betroffenen Haushalten Flugblätter verteilen.