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Zürich Schaffhausen SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter muss städtische Wohnung aufgeben

Der Zürcher Finanzvorsteher Daniel Leupi hat die Konsequenzen gezogen: Er fordert SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter auf, die städtische Wohnung an der Seestrasse in Wollishofen aufzugeben. Ein Zeitpunkt wurde nicht vereinbart.

Blick auf ein Haus mit Giebel an der Seestrasse in Zürich.
Legende: Der zweite Wohnsitz in Wollishofen ist für SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter schon bald Vergangenheit. Google street view

Sie besitzt eine Villa in Uster, wohnt dort, versteuert ihr Einkommen und ihr Vermögen im Zürcher Oberland - Hedy Schlatter. Sie hat aber noch eine günstige, städtische 3-Zimmer Wohnung in Zürich-Wollishofen gemietet, ist SVP- Gemeinderätin und vertritt den Kreis 2 im Stadtzürcher Parlament, und sie will wieder gewählt werden.

Die Geschichte, die der «Tages-Anzeiger» Anfang Woche veröffentlicht hat, hat nun Konsquenzen. Finanzvorsteher Daniel Leupi hat am Mittwochabend nach der Sitzung des Gemeinderates das Gespräch mit der 69-jährigen Politikerin gesucht. «Daniel Leupi forderte Hedy Schlatter auf, die Wohnung in der städtischen Liegenschaft an der Seestrasse in Wollishofen aufzugeben», bestätigte der Sprecher der Finanzdirektion, Kuno Gurtner, gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF.

Günstige Wohnungen für Menschen mit kleinem Einkommen

Auch wenn diese Wohnung nicht subventioniert ist, muss sich Hedy Schlatter eine neue Wohnung suchen. Frau Schlatter sei darauf aufmerksam gemacht worden, dass sie in wirtschaftlich guten Verhältnissen lebe und sich eine andere Wohnung leisten könne, so Kuno Gurtner. Wann die SVP-Politikerin ihre Wohnung verlassen muss, ist offen. Ein Termin wurde nicht vereinbart.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip, ZH
    Die Hatz auf wohhabendere Menschen hat begonnen. Der faktische pauschale Ausschluss von Nicht-Wenigverdienern von einem Drittel des Zürcher Wohnungsangebotes grenzt an gewisse dunkle Vorgänge des vergangenen Jahrhunderts. Ein Produkt blind-linker Denkweise (die eigentlich dies verhindern sollte). Anders freilich die Beurteilung von Steuerdomizil und politischem Engagement, DAS halte ich auch für eine Sauerei. Unter diesem Blickwinkel könnten (und sollten!) wir die Hälfte der Politiker ausmisten!
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