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SVP Schaffhausen Der neue Präsident sieht noch Potenzial

Legende: Audio Interview mit Walter Hotz abspielen. Laufzeit 07:54 Minuten.
07:54 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 28.08.2018.

Stabwechsel bei der Schaffhauser SVP: Walter Hotz übernimmt das Präsidium von Pentti Aellig. Hotz ist aktuell Kantonsratspräsident, Stadtpolitiker und Präsident der Stadtschaffhauser SVP. Dieses Amt wird er mit seiner Wahl zum Kantonalpräsidenten in den nächsten Wochen allerdings abgeben. Was auffällt: Die wählerstärkste Partei im Kanton tut sich immer wieder schwer damit, Mitglieder zu finden, die sich für das Präsidium zur Verfügung stellen. Auch Hotz war der einzige Kandidat.

SRF: Walter Hotz, sind Sie eine Notlösung?

Walter Hotz: Das glaube ich nicht. Uns war einfach wichtig, dass der neue Präsident oder die Präsidentin Mitglied des Kantonsrats ist. Man sollte die Begebenheiten der Politik gut kennen, um die Partei befriedigend leiten zu können.

Da hätte es wohl aber auch andere Kantonsrätinnen und Kantonsräte gegeben.

Natürlich. Warum sich sonst niemand gemeldet hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

Sie sind immerhin schon 71 Jahre alt. Hat die SVP Schaffhausen ein Nachwuchsproblem?

Für das Parteipräsidium ist man nicht zu alt. Höchstens zu jung. Aber ich bestreite nicht, dass wir zur Zeit ein Nachwuchsproblem haben. Das wollen und werden wir in den Griff bekommen. Das ist meine Aufgabe, zusammen mit dem Präsidenten der Jungen SVP.

Insgesamt hat die SVP im Kanton Schaffhausen in den letzten Jahren zugelegt. Vielleicht scheuen es die Mitglieder auch, just dann an der Spitze der Partei zu stehen, falls es wieder rückwärts geht.

Das kann natürlich nicht das Ziel eines neuen Präsidenten sein. Ich sehe aber immer noch Möglichkeiten, um unsere 35 Prozent Wähleranteil nicht nur zu halten, sondern sogar auszubauen. Potenzial besteht sowohl bei den SVP-Senioren, wo wir nur einen einzigen Vertreter im Kantonsrat haben. Potenzial gibt es aber auch bei den Jungen.

Die Alten und die Jungen gleichzeitig ansprechen – geht das auf?

Unbedingt. Für die Jungen kann es interessant sein, ältere und erfahrene Parteimitglieder kennenzulernen. Umgekehrt erfahren wir von der älteren Generation mehr über die Probleme der Jungen. Das gibt eine gute Durchmischung.

Mit Walter Hotz sprach Roger Steinemann. Das Interview in voller Länge finden Sie oben im Audio.

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