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Tierquälerei im Labor hat Konsequenzen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 17.10.2019.
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Tierversuch-Skandal ZHAW kündigt Zusammenarbeit mit Wädenswiler Firma

Es waren Bilder, die schockierten: Hunde liegen in ihrem eigenen Blut, auf Steinplatten, allein gelassen im Todeskampf. Tierversuche eines deutschen Labors, welche SRF zusammen mit der ARD publik machte.

Der Skandal hat nun Konsequenzen für die Wädenswiler Firma Inthera Bioscience, welche die Tierversuche in Deutschland in Auftrag gab: Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW löst laut der Zürichsee-Zeitung ihre Zusammenarbeit mit der Firma per sofort auf. Dies obwohl es stets nur um rein analytische Labor-Arbeiten gegangen sei, Tierversuche hätten nie eine Rolle gespielt.

Auch sonst steht Inthera Bioscience in der Kritik: Eine am Mittwoch gestartete Online-Petition, die fordert, dass die Firma komplett auf Tierversuche verzichtet, wurde bereits von über 5000 Menschen unterzeichnet.

Die Firma selbst, welche Medikamente gegen Krebs entwickelt, hat unterdessen die Zusammenarbeit mit dem deutschen Labor gestoppt. Sie teilt ausserdem mit, dass sie den Verstössen gegen den Tierschutz nachgehe.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Keine klaren Sanktionen weiterhin!
  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Der Betreiber des Inkubators in dem sich Inthera Bioscience eingenistet hat ist eine gemeinnützige und unabhängige Schweizer Institution für «Seltene Krankheiten». Diese heisst Orphan Healthcare.
    Was sagt die Stiftung und deren Spender zu diesem Skandal?
  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Es ist unwahrscheinlich, dass die VC-Kaptialgeber von Inthera (gem startupticker.ch Merck Darmstadt und Novo Nordisk) sofort auf diesen Zug aufgesprungen sind, hätte es nicht zuvor ein Seed Funding durch die Innosuisse-Bundesagentur (Bridge Grant oder ähnliches ) gegeben. Welche Rolle spielt Innosuisse bei dieser Schlamperei?