Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Tötungsversuch: Frau flüchtet vor ihrem Mann in Moschee

In Nänikon bei Greifensee hat ein 40-jähriger Mann versucht, seine 38-jährige Frau zu überfahren. Sie konnte sich in eine nahegelegene Moschee retten, wurde dort aber von ihrem Mann eingeholt und mit einem Messer schwer verletzt.

Die Tat ereignete sich am Dienstagabend, kurz vor 19 Uhr. Wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilt, versuchte der Ehemann seine Frau auf der Zürcherstrasse in Nänikon zu überfahren. Die 38-jährige Frau konnte in eine Moschee flüchten. Dort holte sie ihr Mann wieder ein und verletzte sie mit einem Messer schwer, aber nicht lebensgefährlich.

Während das Opfer von Angehörigen der Kulturgemeinschaft der Moschee betreut wurde, flüchtete der Täter. Die Polizei konnte ihn gemäss Mitteilung nach einer grossangelegten Fahndung in Zürich verhaften. Der genaue Tathergang sowie das Motiv seien noch nicht bekannt und werden durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte untersucht.

Falsche Nationalität genannt

Entgegen ersten Angaben der Polizei handelt es sich beim Täter nicht um einen Iraker. Beide Eheleute seien Schweizer Staatsangehörige, korrigierte die Kantonspolizei ihre erste Mitteilung.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Ein unheimliches Malheur ist passiert: Die Polizei meldete nicht korrekt, dass der Iraker inzwischen der rote Pass besitzt (also "Schweizer" ist!). Somit ist dieser erneute, brutale Fall innerhalb unserer Multikultigesellschaft abgeschwächt worden, weil ein "Schweizer" der "Bösewicht" ist Dieser Rassismus ist einfach widerlich und zu leicht durchschaubar, welche Absicht hinter solchen Meldungen steckt!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Der Mann hat einen irakischen Pass und ist somit auch Iraker. Warum beleidigt das SRF diese Menschen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von m. fischbacher (mifi)
    Am 04. Nov. 2015 wurde in Gipf-Oberfrick eine Frau von ihrem Ehemann (Asylbewerber aus Afghanistan) in ihrem Garten erstochen. Das erschreckende an diesem aktuellen Fall jedoch ist auch die Tatsache, dass der Mann nicht von seiner Frau ablässt, nachdem sie sich in die vermeintliche Sicherheit einer Moschee gerettet hatte! Nationalität oder Staatsbürgerschaft spielt da absolut keine Rolle, es ist einfach nur bar­ba­risch und ver­ab­scheu­ungs­wür­dig!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rolf Künzi (Unbestimmt)
      Die eingeübte Ideologoe oder Sozialisierung spielt eben sehr wohl eine Rolle wie man reagiert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von m. fischbacher (mifi)
      Beispiel: Kurden haben eine eigene Sprache,Kultur und Nationalbewusstsein, sind aber Staatsbürger verschiedenster Staaten (Türkei,Irak,Syrien usw.) Genau aus diesem Grund differenziere ich Nationalität und Staatsangehörigkeit (ist nämlich nicht dasselbe!). In diesem Fall handelt es sich dann vermutlich um eingebürgerte Iraker und dies könnte dann auch die Reaktion dieses Mannes erklären.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen