Tourismus: Die Stadt lockt, das Umland schwächelt

Die Stadt Zürich bleibt für Touristen attraktiv. Im ersten Halbjahr 2014 hat die Zahl der Logiernächte gegenüber dem
Vorjahreszeitraum leicht zugenommen. Andere Regionen haben dagegen Besucher verloren.

Zwei Touristinnen aus Asien machen Erinnerungsfotos Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Während sich Touristinnen aus Asien gern in Zürich tummeln, lassen sie Winterthur oder die Zürichseeregion eher links... Keystone

Rund 2,58 Millionen Logiernächte konnten die Hoteliers in der Tourismusregion Zürich verbuchen. In der Stadt Zürich nahmen die Übernachtungen um 0,7 Prozent zu. Weniger Übernachtungen zählten die Regionen Zürichsee und Winterthur. Dies gab Zürich Tourismus heute Dienstag bekannt.

Mehr Italiener - weniger Russen

Deutliche Verschiebungen gab es bei der Verteilung der Nationalitäten der Gäste: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbuchte Zürich Tourismus einen Zuwachs bei Gästen aus Grossbritannien (+6,9 Prozent), Italien (+10,5), den Golfstaaten (+11,5) und Südostasien (+10,6 Prozent).

Rückläufig waren dagegen die Übernachtungszahlen bei Gästen aus Deutschland (-3,5 Prozent), China (-3,5), Indien (-5,9) und Russland (-11,9). Auch Schweizer Touristen übernachteten etwas seltener in der Tourismusregion Zürich. Bei ihnen ging die Nachfrage um 0,4 Prozent zurück.

Schaffhausen legt zu

Während Zürich einen Rückgang verzeichnet, konnte Schaffhausen bei den Gästen aus dem Ausland zulegen. Im Vergleich zum Vorjahr haben rund 8 Prozent (4500 Personen) mehr den Rheinfall besucht.