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Andrea Kracht aus der Besitzerfamilie: «Unsere Gäste sind sich Luxus gewohnt.»
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 16.12.2019.
abspielen. Laufzeit 05:55 Minuten.
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Traditionshaus in Zürich Wie Richard Gere im Baur au Lac für Furore sorgte

Das «Baur au Lac» ist eines der ältesten und nobelsten Fünf-Sterne-Hotels der Welt. Dieses Jahr ist es 175 Jahre alt geworden. Dabei ist das Luxushotel noch immer in Familienbesitz. Die Besitzerfamilie besteht aus Nachfahren der Gründerfamilie: Marguerita Kracht, sowie deren Nachkommen Gabrielle und Andrea Kracht.

Auf einem Rundgang führt Andrea Kracht durch das Hotel. In der teuersten Suite für 4000 Franken pro Nacht findet sich ein Salon mit königsblauem Teppich und grossen Fenstern. Alles wirkt luxuriös: die Kissen, die Stuckatur an den Decken oder der Marmorboden im Gang. «Unsere Gäste leben auch privat sehr luxuriös. Und sie suchen dasselbe in einem Hotel», erklärt Andrea Kracht.

Unsere Gäste leben auch privat sehr luxuriös.
Autor: Andrea KrachtBesitzer des Baur au Lac

Im Laufe der Zeit ist im «Baur au Lac» viel Prominenz abgestiegen, zum Beispiel Hollywood-Star Richard Gere. Er trainierte spontan im Fitnessstudio des Hotels, in dem sich auch die Bevölkerung von Zürich sportlich betätigte und sorgte so für eine kleine Sensation.

Vor allem für die Frauen war es eine Sensation, dass Richard Gere in unserem Fitnessstudio war.
Autor: Andrea KrachtBesitzer des Baur au Lac

Unvergesslich war auch, wie 2015 mehrere Fifa-Funktionäre verhaftet wurden. Ein Concierge hatte allerdings eine Idee, um die Verhafteten vor den Kameras zu schützen: Mit einem Leintuch, das zwischen den Hintereingang des Hotels und das Polizeiauto gespannt wurde. Ein Fotograf der «New York Times» schoss ein Foto, welches um die Welt ging.

Kaiserin Sissi und Walt Disney

Auch Kaiserin Sissi war im «Baur au Lac» zu Gast, kurz bevor sie nach Genf ins Hotel «Beau-Rivage» weiterzog und dort vor dem Hotel ermordet wurde. Weitere Persönlichkeiten wie Richard Wagner, Walt Disney und Alfred Nobel waren ebenfalls zu Gast im Zürcher Luxushotel. Gegründet wurde es 1844 vom Österreicher Johannes Baur. Es war das erste Hotel ausserhalb der Zürcher Stadtmauern und verzückt Touristinnen und Touristen seither mit seiner Aussicht auf See und Alpen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    habe immer davon geträumt, mal ein luxushotel (damals dachte ich allerfüdings an den schweizerhof in bern) in ein obdachlosenheim zu verwandeln - mit der gleichen küche und dem gleichen service. vielleicht hat ja jemand zu viel geld und möchte es spenden?
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    1. Antwort von Junior Cruz  (Fagg_U)
      Fragen Sie Tamara Ecclestone, ihr wurde vor kurzem Schmuck für 65 Millionen geklaut. Wer so viel Geld für Schmuck ausgibt, wird wohl auch einen Franken für Obdachlose haben. Die Frage ist nur, ob es das ist was Obdachlosen wollen und träumen. Mag sein das einer von Luxus träumt, erfahrungsgemäß aber haben sie ganz andere Sorgen, nämlich der Überlebenskampf!
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    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Genau, Frau Werle, dieses Hotel (und andere dieser Klasse) beherbergen oft Leute, die ungerechterweise gegenüber Aermeren auf der Welt viel zu viele materielle Güter haben, nicht selten mehr, als es eigener Leistung entsprechen kann.
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    3. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Immer dieselben neidvollen Leiern. Solche Hotelzimmer unterliegen innerhalb der Kategorien immer einer Mischrechnung. Und wenn der Lohn des Managers genauso strimmt wie das des Zimmermädchens, wenn Sauberkeit, Haustechnik (auch energetisch, tatütatü!), Bausubstanz (Heimatschutz, tatütatü!) instandgehalten werden, dann kostet das eben diesen Preis. Unser Standard-Wohlstand hingegen wäre ohne Ausbeutung nicht zu halten, so sieht's aus! (ausser man besteuert gerecht, aber... Schwamm drüber, gell?)
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    4. Antwort von Eva Werle  (Eva Werle)
      ach, wie schade! ich hätte nur gerne einmal den ärmsten das gegönnt, was die reichsten haben. nicht mehr und nicht weniger. aber wenn man armen etwas gutes tun will, dann befürchten reiche immer gleich, man wolle ihnen etwas schlechtes. womöglich sehen sie da zusammenhänge....
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  • Kommentar von Toni Koller  (Tonik)
    Ein weiteres Schweizer Juwel, das von einem Ausländer gegründet wurde. Wo wären wir ohne die Immigration? Es gäbe hierzulande noch nicht mal Pizza zu essen, nicht zu reden von den Älplermagronen.
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    1. Antwort von pedro neumann  (al pedro)
      Noch zu erwähnen wäre die hohe Kriminalitätrate vom Immigranten, auch ein Schweizer Juwel.
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    2. Antwort von Werner Gerber  (Emmentaler1)
      dafür hat ein walliser, namens ritz das war ja ein schweizer, die weltberühmten edelsten ritz hotels gegründet
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