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«Es ist ein Gefährt mit einem zukunftsgerichteten Design»: Schaffhausen stellt seine Busflotte um.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 03.05.2019.
abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
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Tram auf Reifen Ein futuristisches Gefährt für Schaffhausen

Weg vom Diesel, hin zum reinen Elektrobetrieb: Schaffhausen will nicht nur einzelne Buslinien umstellen, sondern bis in zehn Jahren gleich die ganze Flotte. Gegen 60 Millionen Franken würde der Vollausbau kosten.

Das Stadtparlament hat grundsätzlich Ja zur Umstellung gesagt. Nun sollen im Herbst ein Testbetrieb und dann die Volksabstimmung folgen. Erstmals haben nun die Verkehrsbetriebe VBSH in ihrem Depot das Fahrzeug vorgestellt, das sie von der spanischen Herstellerfirma Irizar bestellen wollen.

Es handelt sich um ein recht futuristisch anmutendes Gefährt, das zwar aussieht wie ein Tram, aber auf Reifen fährt. «Das Design soll ein Statement für die Zukunft und die Elektromobilität sein», erklärt Stadtrat Daniel Preisig.

Die Batteriebusse von Irizar sind heute bereits in Grossstädten wie Madrid, Barcelona, London und Hamburg im Einsatz. Irizar biete ein Gesamtpaket und liefere unter anderem auch die Schnellladestationen mit. Diese braucht es am Schaffhauser Bahnhof, um die Busse innerhalb von drei Minuten für die nächste Fahrt mit Energie zu tanken.

Sagt das Schaffhauser Stimmvolk Ja zur Vorlage, liefert Irizar in einem ersten Schritt 15 Batteriebusse. Zudem würde die Firma in Schaffhausen eine Zweigniederlassung für Service und Vertrieb in der Schweiz gründen.

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Schaffhausen und der ÖV der Zukunft
Aus Schweiz aktuell vom 03.05.2019.
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10 Kommentare

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  • Kommentar von Lena Kälin  (flower)
    Batteriebetriebenes Fahren ist schön und gut und sehr lobenswert. Was ich mich nur Frage: Was wenn die Batterien bereits etwas älter sind und an Kapazität verlieren? Können dann irgendwann nur noch ganz kurze Strecken gefahren werden, oder müssen gar die Batterien ersetzt werden (was teuer ist und eine Umweltschande)?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Die Akkus sind in der Tat noch verbesserungsfähig, auch in der Lebensdauer. Tatsache ist jedoch bereits heute, dass solche Akkus die in die Jahre gekommen sind und von der Kapazität her nicht mehr für mobile Anwendungen ausreichen, danach noch viele Jahre im stationären Betrieb verwendet werden können. Diese können als Beispiel dazu dienen bei dezentralen PV-Anlagen den lokalen Verbrauch der gesammelten Energie zu steigern. PV-Analgen werden dadurch wirtschaftlicher und die Netze werden geschont
  • Kommentar von alfons amgwerd  (Seerosenpflücker)
    und woher soll der strom für all diese superbusse, tesla's usw. kommen?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Am besten von der Sonne!
  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Woher kommt der zusätzliche Strom, wenn man diese Frage überhaupt stellen darf?
    Mfg
    1. Antwort von Benjamin Schlegel  (Benjamin Schlegel)
      Aus dem Rhein-Flusskraftwerk
    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Selbstverständlich darf man die Frage stellen. Am besten von der Sonne. Da der ÖV den Verbrauchsschwerpunkt am Tag hat, passt das gut mit dem Lieferschwerpunkt der Sonne, der ist auch am Tag.