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Legende: Audio Der Einstieg in die alten Zürcher Trams ist alles andere als behindertengerecht. abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 12.09.2019.
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Tramknappheit in Zürich VBZ bieten Behindertentaxi an

Weil auf der Linie 8 nur alte Trams ohne Niederflureinstieg fahren, organisieren die VBZ einen Behindertentransport.

Das Problem ist bekannt: Die neuen Zürcher «Flexity»-Trams haben Lieferverspätung, die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich VBZ müssen die herrschende Tramknappheit deshalb bis auf weiteres mit alten Fahrzeugen überbrücken. Auf der Linie 8 sind aus diesem Grund momentan nur «Tram 2000» im Einsatz. Sie haben keinen Niederflur-Einstieg, sind für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer sowie alte Menschen also kaum benutzbar.

Taxifahren mit Trambillet

Die Stiftung Behinderten-Transport Zürich BTZ soll nun mit ihren Spezial-Fahrzeugen aushelfen. Wer gehbehindert ist und die steilen Stufen ins «Tram 2000» nicht schafft, kann BTZ anrufen, wird abgeholt und zum Ziel gefahren. Etwas Geduld ist gefragt: Die Wartezeit, bis ein BTZ-Auto zum Besteller nach Hause oder zur Traminsel kommt, dauert mindestens eine Viertelstunde. Für die Fahrt gilt ein entsprechendes Trambillet oder das GA.

BTZ hat genug Fahrzeuge

Für «normale» BTZ-Kundinnen und -Kunden führten die Sondereinsätze zu keinen Engpässen, sagt Betriebsleiter Beni Ammeter auf Anfrage des Regionaljournals. Es stünden ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung, um den Zusatzdienst für die VBZ abdecken zu können. Man verzichte vorderhand einfach auf nicht-dringliche Reparaturen wie etwa jene von Blechschäden, um die Flotte nicht unnötig zu schmälern.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Behindert zu leben (im Rollstuhl mobil zu sein) ist für die Betroffenen sicher eine stetige Belastung und Herausforderung, wie man von A nach B kommen kann! Der öV hat und wird weiterhin Hunderte von Millionen verbauen für hohe (flache) Einstiegmöglichkeiten in Züge, Trams oder Busse. Wenn es aber technische Probleme (Lieferverzögerungen, alte Fahrzeuge, usw.) gibt, sollten Behinderte auch private Alternativen suchen und anwenden. Nein, das ist nicht unmenschlich, einfach eine reale Meinung!
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Die Zeiten ändern sich. Heutzutage ist es selbstverständlich, dass der ÖV uneingeschränkt für Behinderte zugänglich ist. Dem ist Rechnung zu tragen.
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