Jahresbilanz Opernhaus Zürich Trotz höherer Einnahmen bleibt weniger in der Kasse

Per Ende 2016 weist das Opernhaus einen Reingewinn von rund 225'000 Franken aus. Das sind 45 Prozent weniger als 2015.

Das beleuchtete Opernhaus und das Zürcher Weihnachtsdorf auf dem Sechseläutenplatz in Zürich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Opernhaus kann es nicht zu bunt treiben. Es erhält seit Anfang 2016 drei Millionen Franken weniger Subventionen. SRF

  • Das Zürcher Opernhaus präsentierte 2015/16 mehr Vorstellungen als im Jahr zuvor, nämlich 347 (Vorjahr 331).
  • Rund 245'000 Besucherinnen und Besucher schauten sich eine Vorstellung an (Vorjahr rund 238'000).
  • Unter dem Strich bleibt weniger in der Kasse: Der Gewinn beträgt rund 225'000 Franken (Vorjahr rund 407'000).
  • Als Grund für den tieferen Reingewinn führt das Opernhaus Subventionskürzungen von 2 Prozent an und finanzielle Mehrbelastungen bei der Pensionskasse.

In der letzten Spielzeit seien viele Produktionen erfreulich gut gelaufen, sagt Christian Berner, Finanzchef des Zürcher Opernhauses, im Interview mit dem «Regionaljournal». «Schwanensee war beim Ballett der absolute Hit.» In der Oper erreichte «Macbeth» Spitzenwerte. Noch besser lief jedoch «Norma» mit Topstar Cecilia Bartoli. Die Vorstellung war laut Berner zu 99,5 Prozent ausverkauft. «Der Star-Faktor hilft sicher sehr.»

Der Anspruch sei, so Berner, auf diesem Niveau zu bleiben. «Ich glaube, wir sind sehr gut unterwegs.»