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Legende: Audio Die Stadt Zürich zieht immer mehr Touristen an. abspielen. Laufzeit 04:33 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 05.08.2019.
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Übernachtungen nehmen zu Immer mehr Chinesen entdecken Zürich

Die Stadt Zürich mit ihren angrenzenden Gebieten ist immer beliebter bei Touristinnen und Touristen. Von Januar bis Juni verzeichnete diese Region fast 2.4 Millionen Übernachtungen. Das sind 3.7 Prozent mehr als in der gleichen Periode im Vorjahr, schreibt Zürich Tourismus. Gezählt wurden dieses Spitzenresultat in der Stadt Zürich, den Flughafen-Gemeinden, dem Limmattal und dem Knonauer Amt.

Gesponserte Reisen nehmen zu

Vor allem die Übernachtungen chinesischer Gäste nahmen zu – fast ein Drittel mehr logierten in und um Zürich. Eine chinesische Firma etwa ermöglichte 12'000 Angestellten eine Reise in die Schweiz. «Die Mitarbeiter übernachteten grösstenteils in unserer Region. Das ist einer der Hauptgründe für das starke Wachstum», sagt Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus.

Zürich Tourismus rechnet damit, dass solche gesponserten Reisen auch in Zukunft viele Touristinnen und Touristen nach Zürich bringen. «Solche Reisen gibt es in China oder Indien immer mehr». Letztes Jahr etwa hätten viele indische Firmen ihren Mitarbeitern eine Reise in die Schweiz spendiert. Es hänge aber auch davon ab, wie sich die Wirtschaftslage in den jeweiligen Ländern entwickle.

Eine dunkle Wolke am Horizont

Doch kann Zürich überhaupt so viele Touristinnen und Touristen verkraften? Wie weit entfernt sind Szenarien wie beispielsweise in Amsterdam oder Barcelona? Millionen Touristen pilgern jährlich in die Grossstädte, der Besucherandrang ist für Bewohner längst auch zur Belastung geworden.

Martin Sturzenegger spricht im Hinblick auf Zürich von einem «Szenario, das als dunkle Wolke am Horizont schwebt». Von solchen Zuständen sei man in der Limmatstadt aber noch weit entfernt. «Was uns sicher hilft, ist, dass wir als sehr teure Destination wahrgenommen werden.» Dies verhindere ein zu starkes Wachstum.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Also wenn etwas ein Riegel vorgeschoben werden sollte, ist es diesem ad Absurdum geführte Tourimus. Wo täglich mehrere Cars in einer Quartierstrasse anfahren, um in einem Chinarestaurant zu essen... Solcher, auch wenn beschämenderweise Europäer diesem Massentourimus über lange Jahre gehuldugt haben...er ist mit keinem der Um- und Mitweltzielen vereinbar...und ist ein NoGo...
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    1. Antwort von Konrad Pfister  (Racoon)
      Was ist ein Mitweltziel?
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    2. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Inoffiziell: Dass wir Menschen uns als Teil und nicht als zerstörerisches Spezies, die die Welt als Sebsltbedienungladen betrachtet, zu verhalten lernen. Da könnten wir uns ein grosse Stück von den autochtonen, indigenen Völkern, den First Nations abscheiden. Zudem sollten wir uns wie es Stefano Mancuso es immer wieder betont von den Pflanzen lernen. Wir werden alle diese LehrerInnen dringenst benötigen.
      Offiziell: Hatten wir da nicht ein Pariserabkommen?
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