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Umstrittene Moschee muss schliessen
Aus Schweiz aktuell vom 27.10.2016.
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Zürich Schaffhausen Umstrittene Winterthurer Moschee muss schliessen

Die Winterthurer An’Nur Moschee muss voraussichtlich Ende Jahr schliessen. Dann läuft nämlich der Mietvertrag mit dem Verantwortlichen des islamischen Gotteshauses aus. Die Vermieter wollen ihn nicht erneuern. Der Islamverein sucht einen neuen Ort, bisher allerdings ohne Erfolg.

Die Vermieterin, eine kleine Immobilienfirma, weigere sich, den langjährigen Mietvertrag mit der Moschee zu erneuern, erklärt Atef Sahnoun vom An’Nur-Verein im «Tages-Anzeiger, Link öffnet in einem neuen Fenster».

Atef Sahnoun macht im Bericht die Medien dafür verantwortlich: «Die reisserische Berichterstattung ist schuld daran, dass unser Mietvertrag nicht verlängert wurde», sagt er. Falls der Verein keine neue Bleibe finde, könne er sich auch vorstellen, juristisch dagegen vorzugehen, dass der Mietvertrag nicht verlängert wird.

Galladé: «Nehme das zur Kenntnis»

Bei der Stadt Winterthur äussert sich Stadtrat Nicolas Galladé zur angekündigten Schliessung der Moschee. Er nehme diese Kündigung einfach zur Kenntnis, sei aber nicht überrascht. Es habe bereits Anzeichen dafür gegeben, sagt Nicolas Galladé im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Man müsse nun abwarten, wie sich der Kontakt mit dem Verein entwickle, wenn sie keinen offiziellen Versammlungsort mehr habe. Die Stadt Winterthur betrachte es aber nicht als ihre Aufgabe, der Moschee bei der Suche nach einer neuen Bleibe zu helfen.

Blerim Bunjaku, der mit seinem Verein FairWinti Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammenbringen will, sieht die Schliessung kritischer: «Man hat die Übersicht nicht mehr, unsere Justiz wird Mühe haben, diese Leute weiterhin zu überwachen.» Die Kantonspolizei Zürich meint auf Anfrage des «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» jedoch, die Kontakte zu den wichtigen Personen bestünden bereits, es werde sich nichts ändern.

Die Moschee im Winterthurer Stadtteil Hegi geriet mehrmals wegen mutmasslicher Radikalisierung von Jugendlichen in die Schlagzeilen. Mehrere Jugendliche waren nach Syrien gereist und hatten sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen. Sie alle sollen zuvor in der An'Nur-Moschee (Arabisch für «das Licht») radikalisiert worden sein.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Lange genug haben Islamisten uns als Ungläubig, die vernichtet werden sollen in den Dreck gezogen. Sie müssen sich nun nicht wundern, wenn die Retou^rkutsche gefahren wird. Die Ungläubigen sind nun nur gut, den Karren aus dem Sumpf zu ziehen, weil ihre Mitbrüder kein Geld und Hilfe locker machen. Wir wollen einfach nur in Frieden und ohne Angst hier leben.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
      "Die Ungläubigen sind nun nur gut"… wenn sie weiterhin die Sozialhilfe anschaffen gehen.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    "Atef Sahnoun macht in dem Bericht dafür die Medien verantwortlich: "Die reisserische Berichterstattung ist schuld daran, dass unser Mietvertrag nicht verlängert wurde" War nichts anders zu erwarten… immer haben die Anderen Schuld, und das erst noch weltweit.
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    2. Versuch (SRF ist bei dem Thema offenabr mal wieder recht kommentarscheu...): Ob die Schliessung von An'Nur gut ist oder verstärkt dazu führt, dass Radikalisierungen in anderen Hinetrzimmern ohne JEGLICHE Kontrolle stattfinden, muss sich weisen. Auf jeden Fall hat sich die muslimische Gemieinde durch ihr Wegschauen und das Unterlassen von DEUTLICHEN MAssnahmen hier ein Eigentor geschossen.
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