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Verdächtiger gefasst Unbezahlte Taxi-Rechnung führte zur Grossfahndung

Polizist in voller Montur
Legende: Beim Grosseinsatz in Zürich arbeiteten die Stadt- und Kantonspolizei zusammen. (Symbolbild) Keystone
  • Auslöser der gross angelegten Fahndung war die Meldung eines Taxifahrers am Mittwochabend. Er war mit einem unbekannten Mann aus dem Grossraum Mailand nach Zürich unterwegs.
  • Der Fahrgast verhielt sich während der Fahrt ungewöhnlich nervös. Dies liess den Taxifahrer stutzig werden. Am Bahnhofplatz in Zürich hielt das Taxi an. Als der der Fahrer den Restbetrag einkassieren wollte, stieg der junge Mann ohne zu bezahlen aus dem Fahrzeug.
  • Der Taxifahrer meldete dies und das verdächtige Verhalten seines Fahrgastes der Polizei.

Eine breit angelegte Fahndung nach dem Unbekannten wurde eingeleitet. Die Stadt- und Kantonspolizei arbeiteten zusammen. Die unklare Situation veranlasste die Polizei im Verlaufe der Nacht eine Grossfahndung auszulösen. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Personen überprüft.

«Nach einer ersten Beurteilung war alles offen. Wir mussten in alle Richtungen ermitteln», sagt Werner Schaub, Mediensprecher der Kantonspolizei. «Es hat sich dann schnell gezeigt, dass der Verdächtige kein Sicherheitsrisiko darstellte.»

Dennoch wurde die Grossfahndung aufrecht erhalten. Angehörige der Transportpolizei der SBB kontrollierten gegen 15.30 Uhr im Hauptbahnhof Zürich einen Mann, auf den die Beschreibung passte. Abklärungen ergaben dann, dass es sich um den Gesuchten handelte. Die Identität des Mannes steht noch nicht fest. Auch der Hintergrund des seltsamen Verhaltens ist noch nicht geklärt.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Schneider (Merguez)
    Der Polizei ist hier kein Vorwurf zu machen. Aber es bleibt zu hoffen, dass von nun an nicht jeder Kioskbetreiber, jede Frau, der eine Tasche geklaut wurde und jeder Autofahrer, dem der Vortritt genommen wurde mit dem Stichwort ,,der Täter hat sich höchst auffällig und nervös benommen" eine Grossfahndung einleiten kann, nur um den Täter mit grösserer Wahrscheinlichkeit geschnappt zu wissen.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Eventuell fühlte sich der Kunde aus dem Grossraum Mailand übers Ohr gehauen und bezahlte den Restbetrag darum nicht. Da ist natürlich eine Grossfandung angesagt - weil die ja gerade für sowas bereit sein müssen und auch ausgebildet werden , wer weiss was der Mann im Schilde führte - ja die Freiheit hat ihren Preis in Zeiten wo die Maus zu Elefanten mutieren kann .
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Schizophren... viele die hier nun den Einsatz der Polizei nieder schreien sind genau diejenigen, welche dann wieder lauthals nach der Polizei rufen, wenn wirklich etwas schief lief. Oder, man stellt dann die Frage, wie konnte das bloss passieren? Was auch immer unser Staat und unsere Polizisten tun, es hat immer dümmliche Stänkerer. Ist ja auch des Schweizers liebste Beschäftigung geworden...
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