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Zürich Schaffhausen Uni-Spital zahlt 1000 Franken Prämie für eine Pflegefachkraft

Ein Königreich für einen Pfleger oder eine Pflegerin! Seit Jahren suchen die Spitäler händeringend nach Personal. Die neuste Methode: Den eigenen Mitarbeitern eine Prämie bezahlen, wenn sie erfolgreich eine Kollegin oder einen Kollegen rekrutieren. Das Vorgehen macht in Zürichs Spitälern Schule.

Eine Krankenpflegerin bemüht sich um einen Patienten im Spitalbett.
Legende: Gut ausgebildetes Pflegepersonal ist Mangelware. Auch im Kanton Zürich. Keystone

Seit Jahren schon ist es auch für die Spitäler im Kanton Zürich schwierig, gut ausgebildetes Pflegepersonal zu finden. Inserate bringen oft nicht den gewünschten Erfolg. Seit Anfang Jahr erhalten deshalb Mitarbeiter des Unispitals Zürich 1000 Franken, wenn sie dem Spital eine neue Pflegerin oder einen neuen Pfleger vermitteln. Die Prämie wird allerdings erst ausbezahlt, wenn die neue Kollegin oder der neue Kollege die dreimonatige Probezeit erfolgreich bestanden hat.

Trotz Prämien - die Suche bleibt schwierig

Den neuen Weg geht das Uni-Spital seit Anfang 2013, er scheint aber noch keinen durchschlagenden Erfolg zu haben. Bis jetzt hätten sich vereinzelt Personen gemeldet, sagt Markus Ufrecht, Leiter der Personalbetreuung am Unispital. Trotzdem lohne es sich, sagt Ufrecht weiter. «Wir geben nicht mehr Geld aus, um Leute zu finden, im Gegenteil». Die Prämie, die es nur bei Erfolg gibt, komme alleweil günstiger zu stehen als flächendeckend Inserate zu schalten. Offenbar sehen dies auch andere Spitäler so: Auch im Stadtspital Triemli und im Kantonsspital Winterthur gibt es Prämien für eine erfolgreiche Kollegensuche.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
    1. Wurde der Patient gefragt, ob er ins Internet gestellt werden möchte? 2. Das Pflegepersonal ist KEINE WARE!!!!!
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  • Kommentar von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
    - die Pflegerin auf der Intensivstation - Logisch, wenn man bedenkt, wie mit hochqualifiziertem Pflegepersonal umgegangen wird. Mich hat der damalige Spitaldirektor der Universitätskinderklinik Zürich bei 100% Arbeitsunfähigkeit, durch die Arbeit krank gemacht, bei einem Gespräch, welches ICH in die Wege leitete und mit einem Gewicht von gerade noch 40 kg in die Kündigung gedrückt. Die damalige Spitaloberschwester sass daneben und sagte kein Wort! Die Schweiz wird noch davon zu hören beko...
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