«Uns wurde mehr oder weniger der Weltuntergang prophezeit»

Ein medialer Aufschrei folgte, als die VBZ nach den Sommerferien alle Abfalleimer in den Trams und Bussen entfernte. Doch nach fast zwei Monaten ist die Bilanz positiv.

Ein Bus der VBZ, davor Pendlerinnen und Pendler. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beim Aussteigen den Abfall mitnehmen: die Trams und Busse der VBZ haben keine Abfalleimer mehr. Keystone

Am Anfang stand ein Testlauf: Letztes Jahr montierten die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) auf einigen Buslinien heimlich die Abfalleimer ab. Damit wollten sie testen, ob es in ihren Fahrzeugen dadurch sauberer oder dreckiger werde. Das Ergebnis davon war positiv, die Fahrzeuge waren sauberer und niemand beschwerte sich gross.

Tram und Busse sind sauberer trotz Befürchtungen

Also dehnten die VBZ das Projekt auf alle Trams und Busse aus: Sie montierten Mitte August alle Abfalleimer ab. Als der Entscheid an die Öffentlichkeit gelangte, «wurde uns mehr oder weniger der Weltuntergang prophezeit», so Andreas Uhl von den VBZ gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Doch die VBZ hielten an ihrem Konzept fest. Das Ergebnis nach fast zwei Monaten, seitdem die Abfalleimer verschwunden sind: Die Trams und Busse sind immer noch sauberer. Dies bestätigt auch das Reinigungspersonal. Die Trams und Busse bleiben deshalb definitiv ohne Abfalleimer.