VBZ einigen sich mit Gewerkschaften

Ab nächstem Jahr soll für das Fahrpersonal in Nahverkehrsunternehmen im Kanton Zürich ein Rahmen-GAV gelten. Damit geht auch ein jahrelanger Streit um die Arbeitsbedingungen der VBZ-Angestellten zu Ende.

VBZ-Personal streikt im Jahr 2011. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach dem VBZ-Warnstreik im Jahr 2011 wurden die Verhandlungen aufgenommen. Keystone

Zwei Jahre lang haben die Nahverkehrsbetriebe des Kantons Zürich (VBZ, Stadtbus Winterthur, Postauto AG und Forchbahn AG) mit den Gewerkschaften um einen Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag für das Fahrpersonal gerungen. Nun liegt der Vertrag auf dem Tisch. Anfang 2014 soll er in Kraft treten.

Der neue Vertrag soll einen Standard für die Anstellungsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr im Kanton Zürich setzen. Er regelt die minimalen Durchschnittslöhne, die maximale Arbeitszeit und die Mindestanforderungen für Sozialleistungen.

Gewerkschaften sind erfreut

Die Gewerkschaften bezeichnen den neuen Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag als «grosser Schritt nach vorn». Er sei eine Absicherung gegen Lohndumping und erhalte damit auch die Arbeitsplätze der VBZ. Mit diesem Vertrag werde sich der Wettbewerb im öffentlichen Verkehr künftig um Effizienz und Qualität drehen und nicht um Lohnabbau, so die Gewerkschaften.

Auch der zuständige Zürcher Stadtrat Andres Türler sprach von einem «historischen Moment».