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Polizeieinsatz bei jüdischer Schule in Zürich
Aus Schweiz aktuell vom 17.12.2015.
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Zürich Schaffhausen Verdächtige Vorfälle vor jüdischer Schule in Zürich

Die Zürcher Stadtpolizei hat am Donnerstagmorgen eine jüdische Tagesschule abgeriegelt. Wie die Polizei meldet, hat ein verdächtig aussehendes Fahrzeug den Einsatz ausgelöst. Nicht erst seit diesem Vorfall fordern jüdische Organisationen von der Stadt mehr Unterstützung bei der Bewachung.

Die Schule an der Schöntalstrasse im Zürcher Kreis 4 meldete am Mittwochabend, dass ein verdächtiges Fahrzeug mit einer belgischen Nummer mehrmals an der Schule vorbeigefahren sei. Bereits am Mittwochnachmittag hatte sich ein unbekannter Mann im Bereich der Schule verdächtig verhalten und fotografiert. In Absprache mit den Verantwortlichen der Schule ergriff die Polizei verschiedene Sicherheitsmassnahmen.

Unter anderem wurde am Donnerstagvormittag die Schöntalstrasse zwischen dem Stauffacherquai und der Hallwylstrasse für einige Stunden gesperrt. Am Nachmittag wurde die Strasse wieder geöffnet, die Polizei hat jedoch noch weitere Massnahmen für die Sicherheit der Schule getroffen.

Details über den Einsatz gab die Polizei nicht bekannt, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hinweise auf eine strafbare Handlung oder eine konkrete Drohung liegen der Polizei bis jetzt nicht vor. Der Unterricht ging für die Schülerinnen und Schüler trotz des Einsatzes weiter. An der Tagesschule werden rund 180 Kinder unterrichtet.

ICZ verlangt Unterstützung bei Sicherheitskosten

Nicht erst seit dem neuesten Vorfall an der Schönaustrasse fordern die jüdischen Organisationen eine finanzielle Unterstützung für ihre Sicherheitskosten. Wie Frédéric Weil, Generalsekretär der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ), auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen» sagt, seien die Kosten zur Bewachung von Synagogen und jüdischen Schulen in den letzten Jahren markant angestiegen.

Der ICZ hat deshalb beim Stadtrat kürzlich ein neues Gesuch eingereicht. Dieses trifft bei der Stadt grundsätzlich auf Verständnis. Mathias Ninck, Leiter Kommunikation im Polizeidepartement, sagte dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen», man prüfe zurzeit die Anfrage nach finanzieller Unterstützung. «Der Polizeivorsteher Richard Wolff hat durchaus Sympathien für diese Forderungen.» Ob die Stadt Gelder spricht oder in einer anderen Form helfe, entscheide der Stadtrat im neuen Jahr.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Knoepfel  (winglet55)
    Die Paranoia, und mit ihr der Triumph der Terroristen ist in der Schweiz angekommen!
    1. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Nichts genaues weiss man nicht... ein Mann der die Schule komplett fotografiert... entweder hat die Schule in ein paar Monaten eine Tragödie, oder einfach nur einen neuen Schüler...
    2. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Roman Knoepfel: Vorsicht ist besster als Nachsicht ! - Unsere jüdischen Mitbürger wissen besser was Sache ist und man tut gut daran auf ihre Sicherheitsbedürfnisse vorbehaltlos einzugehen.