Viel Arbeit durch Grundversicherte in der Privatklinik Hirslanden

Seit Anfang 2012 steht die Klinik Hirslanden auf der Zürcher Spitalliste. Das bedeutet, dass sich auch Grundversicherte im Privatspital behandeln lassen können. 1500 Patientinnen und Patienten haben diese Möglichkeit im letzten Jahr genutzt.

Eingangsbereich der Privatklinik Hirslanden in Zürich Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicht nur für Gutbetuchte: Seit Anfang 2012 steht die Privatklinik Hirslanden in Zürich auch Grundversicherten offen. Keystone

Knapp 1500 Patientinnen und Patienten ohne Zusatzversicherung hat die Privatklinik Hirslanden im letzten Jahr behandelt. Man sei mit dieser Entwicklung zufrieden, heisst es bei der Klinik auf Anfrage des «Regionaljournals». Eine hohe Steigerung habe es vor allem bei spezialisierten Eingriffen wie Kopf-, Herz- und Bauchchirurgie gegeben. Aber auch auf der Geburtsabteilung gab es eine grosse Nachfrage.

An der Grenze des Leistbaren

Obwohl die neuen Patientinnen und Patienten die Klinik zeitweise an ihre Kapazitätsgrenze brachten, wurde niemand abgewiesen. Darauf ist Marketingleiterin Dominique Jäggi besonders stolz: «Unsere Mitarbeiter haben einen super Effort geleistet, um die Kriterien der Spitalliste zu erfüllen.»

Das bestätigt auch die Beschwerdestelle, welche die Gesundheitsdirektion auf Anfang 2012 eingerichtet hat. Spitäler, die auf der Spitalliste stehen, haben nämlich eine Aufnahmepflicht. Mit der Beschwerdestelle wollte die Gesundheitsdirektion sicherstellen, dass die Privatkliniken dieser Pflicht auch nachkommen.

Ein neuer Behandlungstrakt für die Gutbetuchten

Die Klinik Hirslanden setzt auch für die Zukunft auf die Behandlung von Grundversicherten. Sie sollen künftig aber getrennt von den Zusatzversicherten Patientinnen und Patienten betreut werden. Für diese baut die Klinik einen ganz neuen Behandlungstrakt. Im Mai soll er bezugsbereit sein.