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Die ersten Sexboxen der Schweiz sind ein Erfolg
Aus Schweiz aktuell vom 27.08.2013.
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Zürich Schaffhausen Viel Verkehr auf Drive-In-Strichplatz

Die ersten Sexboxen der Schweiz waren kaum offen, als die Prostituierten und Freier in Ihren Autos aufkreuzten. «Schweiz aktuell» über die erste Nacht auf dem Drive-in-Strichplatz in Zürich-Altstetten.

Piktogramm am neuen Strichplatz in Zürich-Altstetten
Legende: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Auch auf dem neuen Strichplatz. Keystone

Trotz viel Medienrummel in den letzten Tagen tauchten bereits in der ersten Nacht nach der offiziellen Eröffnung Dutzende motorisierter Freier auf und standen Prostituierte in Zürich-Altstetten bereit, um ihre Liebesdienste anzubieten.

SRF-Reporter Kay Schubert glaubt, dass das neue Konzept funktionieren könnte. «Ob damit die Probleme mit dem Strassenstrich in den Quartieren gelöst sind, steht auf einem anderen Blatt.» Reibungslos hingegen verlief die Räumung des Strassenstrichs am Sihlquai: Hier war gestern praktisch keine Prostituierte mehr anzutreffen.

«Nicht allein seligmachende Lösung»

Beim Frauen-Infozentrum FIZ zeigt man sich wenig überrascht vom Andrang auf dem Strichplatz Altstetten. Da Strassenprostitution strikt verboten ist, versuchten Sexarbeiterinnen mit Freiern eben dort ins Geschäft zu kommen, wo es erlaubt sei.

«Der Strichplatz ist zwar innovativ», findet Susanne Seytter vom FIZ, «das Konzept bringt einer reduzierten Zahl von Sexarbeiterinnen bessere Bedingungen. Aber es ist nicht die allein seligmachende Lösung.» Es brauche viel mehr Möglichkeiten, Prostitution in einer sicheren Umgebung anzubieten. Sie glaubt, dass es künftig wohl Frauen vom Sihlquai gebe, die nun illegal anschaffen müssten.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard , 5722 Gränichen
    Übrigens auch der Strich ist wieder einmal ein gutes Geschäft für die Linken. Da können sie ihre Mitstreiter einsetzen, welche für gutes Geld Bla bla bla bla bla bla machen. Dumme Geschwätz und sonst gar nichts.
  • Kommentar von Verena Eberhard , 5722 Gränichen
    Strassenstrich gehört generell verboten. Es ist unappetitlich und dreckig. Aber die Schweiz und Deutschland, bald die einzigen Länder auf der Welt , welche Strassenstrich erlauben, werden von Prostituierten überschwemmt. Sehr wahrscheinlich arbeiten in der Schweiz bald bis zu einer Million dieser Prostituierten. Für mich nicht nachvollziehbar, dass ein Mann sich mit so einer Frau einlässt.
  • Kommentar von Ernst Jacob , Moeriken
    Es brauche viel mehr Möglichkeiten, Prostitution in einer sicheren Umgebung anzubieten --- Also, Frauenvereine aller Gemeinden, setzt Euch dafür ein, in jedem Dorf ein amtlich verwaltetes Sex-Zentrum im Stützli-Wösch Look einzurichten, und in Zürich und anderswo Plätze mit mindestens 250 Waschkabinen pro Platz einzurichten. Nur so lässt sich das Problem lösen, dass keine Frau mehr illegal anschaffen muss. Mit einem kleinen Treibstoffzuschlag wäre sowas leicht zu finanzieren, inklusive Wegweiser.