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Legende: Audio Immer mehr Jugendliche engagieren sich auch in einer Jungpartei. abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 23.05.2019.
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Viele neue Mitglieder Jungparteien profitieren von der Klimabewegung

Die Klimabewegung bringt frischen Wind in die Jungparteien des Kantons Zürich: Sie gewinnen immer mehr Mitglieder. Das zeigt eine Umfrage des «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». So ist bei den Jungen Grünen die Zahl der Mitglieder seit letztem Sommer von 550 auf 650 Personen angestiegen.

Bei den Jungsozialisten haben sich dieses Jahr bereits über 70 Neumitglieder angemeldet. Zum Vergleich: im Mai vor einem Jahr waren es 50 Neumitglieder. «Viele von ihnen wollen sich fürs Klima engagieren und kommen deshalb zu uns», sagt Luca Dahinden, Co-Präsident der Jungsozialisten Kanton Zürich.

Kein Anwerben nötig

Ein Zuwachs der Mitglieder ist auch bei den Jungen Grünliberalen im Kanton Zürich feststellbar. Ihre Mitgliederzahl hat sich innert weniger Monate gar auf 220 Personen verdoppelt.

Die Partei habe an den Klimastreiks aber keine Mitglieder akquiriert, so Präsident Manuel Frick: «Wir waren an den Demonstrationen zwar sichtbar, auch auf Social Media. Aber die Mitglieder sind von sich aus auf uns zugekommen.»

Junge Frau mit einem Mikrofon
Legende: Die Klimabewegung hat viele Jugendliche auf die Strasse gebracht. Keystone

Auch bürgerliche Jungparteien profitieren

Dass viele junge Zürcherinnen und Zürcher politisch aktiv sind, macht sich aber auch bei den bürgerlichen Jungparteien bemerkbar. So haben etwa die Jungfreisinnigen Kanton Zürich seit Jahresbeginn rund 55 neue Mitglieder – deutlich mehr als im Vorjahr.

«Die Politisierung in der Jugend ist salonfähiger geworden. Die Jugendlichen tauschen sich auch mehr über politische Themen aus», erklärt Präsident Sandro Lienhart den Zuwachs in der Jungpartei. Gleichzeitig seien die Jungparteien auch in den Medien präsenter und erreichten dadurch mehr junge Menschen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Ich würde mal sagen, jungen Menschen informieren sich gewöhnlich auch über Crowdfunding finanzierte Medien. Hier wird Ihnen klar, dass es nicht nur die gepredigte Alternativlosigkeit der Altparteien gibt. Demokratie 2.0 ist angesagt. Die hochgedienten Parteiführungen haben das vielleicht erkannt, wollen ihre parteiinterne Ochsentour aber nicht um sonst durchgezogen haben. Sollen sie nur, die Gesellschaft entwickelt sich auch ohne sie weiter.
    MfG
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Wenn sich jetzt viele junge Stimmbürger(innen) vermehrt bei politischen (links/grünen) Parteien anmelden, heisst das noch lange nicht, dass sie dann aktiv in den Parteigremien oder an offizieller Politarbeit ernsthaft mitarbeiten. Nur auf der Strasse Schlagwörter in die Megaphone schreien, Spruchbänder vor sich her schieben und mit den Schrillpfeifen mediengeil Lärm erzeugen reicht nicht, um die Erderwärmung richtig und ernsthaft bekämpfen zu können!
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    1. Antwort von Lilian Albis  (...)
      Herr Bolliger. Warum können Sie sich nicht einmal über etwas freuen? Ich finde es fantastisch, dass die Jungen sich verstärkt für Politik interessieren. Übrigens haben gemäss dem Artikel nicht nur die linken, sondern auch die bürgerlichen Jungparteien (JFDP+ JGLP) verstärkten Zuwachs. Also mich würde es freuen, wenn dadurch in ein paar Jahren die Abstimmungsbeteiligung ansteigen würde. Ganz abgesehen von den Abstimmungsresultaten.
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