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«Die Maskenpflicht gilt auch für das Küchenpersonal»
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 01.08.2020.
abspielen. Laufzeit 04:07 Minuten.
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Virus-Fälle in Zürich Corona-Ausbruch in Spitalküche

  • Elf Angestellte aus der Küche des Gastronomie-Betriebs des Diakoniewerks Neumünster sind positiv getestet worden, wie das Diakoniewerk mitteilt.
  • Zehn der infizierten Personen arbeiten in der Abwaschküche, wo der Abstand nicht überall eingehalten werden kann.
  • Insgesamt sind 26 Angestellte in Quarantäne, die Schutzmassnahmen wurden verschärft

Die Angestellten haben die Schutzmassnahmen bei der Arbeit nicht immer eingehalten. Davon geht auch Regine Strittmatter aus, die Direktorin der Stiftung Diakoniewerk Neumünster. «Der Bereich der Abwaschküche ist der einzige Bereich, wo die Angestellten den nötigen Abstand von 1.5 Metern nicht immer einhalten können», so Regine Strittmatter. Zudem haben die Angestellten vermutlich die Geschichtsmaske selten getragen wegen der Hitze des Wasserdampfs beim Abwaschen.

Weitere Schutzvorkehrungen getroffen

Nach den Ansteckungen wurden die Massnahmen nun verschärft. Neu gelte nun auch in der Abwaschküche eine Maskenpflicht. Der Betrieb wolle aber dafür sorgen, dass die Arbeit für die Angestellten erträglich bleibe. Die Arbeit in der Abwaschküche sei ein Knochenjob, so Regine Strittmatter. Mit der Maskenpflicht werde die Arbeit noch härter. Die Angestellten sollen deshalb häufiger in die Pause können.

Gastronomie-Betrieb läuft weiter

Der Betrieb Gastronomie & Räume Zollikerberg, der von der Stiftung Diakoniewerk Neumünster geleitet wird, hat nach den Ansteckungen sofort gehandelt. Das gesamte Küchenpersonal, das sind 26 Angestellte, wurde in Quarantäne. Der Gastrobetrieb, der unter anderem auch für die Mahlzeiten des Spitals Zollikerberg zuständig ist, hat darauf ein Ersatzteam zusammengestellt. Der Betrieb kann weitergeführt werden, allerdings mit gewissen Einschränkungen.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 01.08.2020; 17:30;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Huwiler  (huwist)
    Soso, das Personal hat die Regeln nicht eingehalten. Die Leitung hingegen nach bekanntwerden der Fälle sofort reagiert. Solche Sprachregelungen sind einfach nur peinlich. Alle wussten, dass die Regeln nicht eingehalten wurden, aber nur die Leitung hätte das ändern können.
    Und natürlich nicht nur hier, sondern an zehntausenden anderen Stellen genau gleich.
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  • Kommentar von Eva Werle  (Wishbone Ash)
    Superspreading in Spitälern oder die vielen Infizierten in medizinschen Berufen scheint man im Bezug auf die Überlastung des Gesundheitssystem nicht auf dem Schirm zu haben. Jeder glaubt, es sei nur wichtig, dass die Intensivbetten nicht ausgelastet sind. Fragt sich jemand, wie es dem Gesunheitspersonal damit geht?
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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Das Eigenartige an solchen Situationen ist, dass jeweils erst gehandelt wird wenn es quasi zu spät ist. Das Management hätte längst feststellen können, dass die Situation unhaltbar ist.
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