Von schnellen Fingern und bösen Zungen

Für Geld machen klassische Musiker alles: vom Telefonsex bis zum Werbespot. Das beweist das Duo Calva in seinem neuen Stück, das im Zürcher Theater am Hechtplatz Premiere feierte. Die beiden Cellisten begeisterten das Premierenpublikum.

Die beiden Cellisten posieren neben einer Registrierkasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jeder kommt an die Kasse: Daniel Schaerer (links) und Alain Schudel (rechts) vom Duo Calva. ZVG

Die klassische Musik ist in der Krise - es finden sich keine Sponsoren mehr. Aus dieser Ausgangslage zaubern die beiden Cellisten Alain Schudel und Daniel Schaerer einen höchst unterhaltsamen Abend. Auf der Jagd nach Subventionen komponieren sie Beethovens Neunte virtuos zur Popnummer um oder wollen ihre Instrumente an FCZ-Präsident Ancillo Canepa verkaufen.

Das Duo Calva beweist mit seinem Programm «Zwei für Eins», dass E-Musik auch extrem unterhaltsam sein kann. Das Publikum an der Zürcher Premiere dankte es mit schallendem Gelächter und einem langen Applaus.

Das Duo Calva tritt mit «Zwei für Eins» noch bis am 9. März im Theater am Hechtplatz auf.