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Zürich Schaffhausen Von SP zu SVP zu parteilos

Die SVP der Stadt Opfikon hat ihre Stadträtin Beatrix Jud aus der Partei ausgeschlossen. Dies nach nur sechs Jahren in der Partei: Vorher politisierte Beatrix Jud noch auf der anderen Seite des politischen Spektrums, und zwar als Mitglied der SP. Nun ist sie parteilos.

Der Stadtrat von Opfikon
Legende: Beatrix Juds Kollege Bruno Maurer (links hinter ihr) politisiert nun alleine für die SVP im Stadtrat. ZVG

Die Gründe für den Rauswurf aus der Partei seien vielfältig, bestätigt Richard Muffler, Sektionspräsident der SVP Opfikon, gegenüber Radio SRF. Juds Verhalten sei allgemein oft «zu weit weg, als dass wir es im Bereich der SVP ansiedeln könnten».

Mit anderen Worten: Beatrix Jud ist zu oft von der Parteilinie abgewichen, was nun zum Ausschluss geführt hat. Zudem rumorte es bereits früher in der Partei: Die Stadträtin wurde schon im Mai aus der SVP-Fraktion ausgeschlossen.

Beatrix Jud ist aus allen Wolken gefallen

Im Stadtrat ist sie zuständig für das Sozialwesen – ein Bereich, in dem SP und SVP selten übereinstimmen. Beatrix Jud sagte auf Anfrage des Regionaljournals, sie sei völlig überrascht über den Rauswurf. Nun müsse sie die Geschichte zuerst aufarbeiten, bevor sie dazu Stellung nehmen könne.

Unklar ist, wie Beatrix Jud im Stadtrat verbleibt. Mit Bruno Maurer ist die SVP nur noch mit einer Position im Stadtrat vertreten. Richard Muffler vermutet, Beatrix Jud politisiere nun weiter als Parteilose. Denn: «Zur SP zurück kann sie wahrscheinlich nicht, aber vielleicht findet sie zwischendrin eine Heimat.»

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5 Kommentare

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  • Kommentar von felix schwaibold, zurich
    das ist der gleichen Fall wie das im Jahr 2008 für frau Eveline widmer-schlumpf in den Bundesrat passiert ist
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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    Ein weiteres, bitteres Kapitel in der SVP Geschichte.Auch wenn wieder einige hier aufschreien mögen,es muss gesagt sein:Die SVP ist weit weg von demokratischen Werten.Man geht mit Menschen,die nicht haargenau auf der Linie sind um,wie mit Vieh!Wie lange kann sich diese machthungrige,flegelhafte Partei noch halten,bis es auch der Letzte in diesem Land erkannt hat,was hier eigentlich abläuft. Unter dem Motto:Wer nicht für die SVP ist, ist gegen die CH!Selbstherrliches,überhebliches Getue!Arme CH!
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    1. Antwort von H. Städeli, Kloten
      Schöner Standardtext von ihnen. Aber was Beatrix Jud n Opfikon gemacht hat und was im Wahlkampf (Kommunalwahlen) ablief, können sie auf www.opfikon.ch in den alten Stadt-Anzeigern nachlesen (vor 30. März). Mehr gibt's dazu nicht zu sagen... Und übrigens gibt's immer wieder begründete Parteiausschlüsse, auch in der GLP von Opfikon... Erst informieren, dann den Anti-SVP-Standardsatz einfügen :-P
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    2. Antwort von P:Bürger, schaffhausen
      Klären sie uns auf, weshalb solche Massnahmen nötig wurden.ich stelle grundsätzlich fest,dass Politiker für Menschen da sein sollen und nicht für Parteiprogramme. Das jedoch sieht die SVP immer etwas pointierter.
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    3. Antwort von H. Städeli, Kloten
      Wieso aufklären? Wenn sie interessiert sind, dann informieren sie sich in den Stadt-Anzeiger Ausgaben. Aber ich gehe davon aus, dass sie nicht ganz mit der SVP sympathisieren, deshalb wäre es reine Zeitverschwendung. Und übrigens: Der Politiker verfolgt grundsätzlich nur ein Ziel, die Wiederwahl! Die Menschen sind egal, sonst hätten wir keine Probleme. Deshalb egal ob SVP, SP, FDP, AL etc.
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