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Wenn enge Zusammenarbeit und enge Beziehungen zum Problem werden
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Wachsam bleiben Filz-Gefahr in der Zürcher Stadtverwaltung

Die Tendenz der vergangenen Jahre zeige deutlich: Verwandte, Verschwägerte, Partnerinnen und Freunde arbeiteten bei der Stadt Zürich immer häufiger nicht nur im gleichen Departement, sondern vermehrt auch in der gleichen Verwaltungsabteilung oder in demselben Team zusammen. Das schreibt die Ombudsfrau der Stadt Zürich, Claudia Kaufmann, in ihrem Jahresbericht.

Transparenz und Information als oberstes Gebot

Solche freundschaftlichen oder verwandtschaftlichen Verstrickungen auf engem Raum würden jedoch Gefahren bergen: «Bei solchen Konstellationen taucht zu Recht ganz schnell die Frage auf, ob Filz herrscht.» Zu enge persönliche Beziehungen könnten sich aber auch negativ auf das Arbeitsklima auswirken. Die Stadtverwaltung müsse bei solchen Verflechtungen genauer hinschauen, mahnt Claudia Kaufmann.

Mit gutem Beispiel gehe derzeit die krisengeschüttelte Dienstabteilung Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) voran. Die neue Direktion verlangt von ihren Mitarbeitenden, dass sie Liebesbeziehungen und verwandtschaftliche Beziehungen der Personalabteilung melden. Diese entscheidet dann, ob allfällige Massnahmen getroffen werden müssten. Für Ombudsfrau Claudia Kaufmann gelte dabei als oberstes Gebot: Transparenz herstellen und offen über die Probleme informieren.

Personalthemen nehmen zu

Insgesamt wurden bei der Ombudsstelle der Stadt Zürich im vergangenen Jahr 551 neue Fälle eingereicht, leicht weniger als im Vorjahr. 37 Prozent der eingereichten Fälle stammen von städtischen Angestellten.

Kritik übt Ombudsfrau Claudia Kaufmann über den Umgang mit älteren Mitarbeitenden. Bei gesundheitlichen Schwierigkeiten würden diese häufig unter Druck gesetzt. Die erhöhte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber älteren Mitarbeitenden werde vielfach zu wenig beachtet.

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