Wachsender Druck auf den Wald als Naherholungszone

Jogger, Wanderer, Hündeler, Reiter, Velofahrer... Alle beanspruchen den Wald, was zu Konflikten führen kann, wenn unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen. Die Waldpflege kostet immer mehr. Und es ist schwieriger geworden, alle Ansprüche unter einen Hut zu bringen.

Stadtforstmeister Walter Vogelsanger bei einem Rundgang mit Stadtrat Peter Neukomm im Buchthaler Wald. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stadtforstmeister Walter Vogelsanger (vorne) bei einem Rundgang mit Stadtrat Peter Neukomm im Buchthaler Wald. SRF

Wälder wie in Buchthalen am Stadtrand von Schaffhausen, gewinnen im dichter werdenden Siedlungsraum an Bedeutung. Immer mehr Menschen suchen in solch stadtnahen Wäldern Ruhe und Erholung.

Ablehnen muss die Stadt deshalb Gesuche von Gruppierungen, die den Wald etwa für Kampfspiele beanspruchen wollen. «Wir wollen keinen Rummelplatz», sagt Stadtforstmeister Walter Vogelsanger, der sich auch an Bikern stört, die kreuz und quer durch den Wald fahren.

Kein Frage: der Druck auf den stadtnahen Wald als Naherholungsraum hat zugenommen. Ein echtes Ärgernis sei aber der Vandalismus. An den Wochenenden der wärmeren Jahreszeit werden jeweils ganze Grillstellen verwüstet. «Ein gesellschaftliches Phänomen», stellt Stadtrat Peter Neukomm lakonisch fest. Die Polizei könne nicht überall sein. «Und wir können nicht viel mehr machen als aufzuräumen und darauf hinzuweisen, dass diese Arbeit den Steuerzahler einiges kostet.»

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