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Zürich Schaffhausen Wädenswiler Kinder schwingen sich fürs «Kantonale» ein

Früh übt sich! Eine Gruppe Kindergartenkinder aus Wädenswil hat in der frisch hergerichteten Arena Eidmatt eine erste Kostprobe im Schwingen erhalten. Es zeigte sich: Auch in Gummistiefeln lassen sich trefflich «Haken» stellen.

Die Vorfreude bei den rund 50 Wädenswiler Kindergärtnern war gross: Einmal im Leben etwas Schwingluft schnuppern, davon hatten einige von ihnen schon lange geträumt, wie ein Junge erzählt. Auf der Sportanlage Eidmatt werden sie dann vom Zürcher Profischwinger Paul Korrodi auf die Schnupperstunde eingestimmt. «Ich zeige euch den einen oder anderen Trick, um die anderen auf den Rücken zu legen», verspricht der vierfache Kranzsieger.

Schwingen als fairer Sport

Erste Hemmungen bauen sich bereits während des gemeinsamen Aufwärmens ab, die ersten Fragen drängen: «Warum muss man diese besonderen Hosen anziehen?» möchte ein Kind wissen. Die Zwillchhosen reichen vielen Kindern bis zu den Knöcheln. Dann geht es schon zur Sache: «Haken stellen, bis der andere umfällt», erklärt ein Kind seine Strategie. Christoph Lippuner von den Wädenswiler Schulen macht etwas ganz anderes Eindruck: «Dass es beim Schwingen auch auf die Fairness ankommt und man dem Gegner wieder hoch hilft.»

Das Schuppertraining verfolgt am Mittwochmorgen auch Stadtpräsident Philipp Kutter, der zugleich als OK-Chef des Zürcher Kantonal-Schwingfests vom kommenden Wochenende amtet. Dem CVP-Politiker gefällt am Schwingen «dabei zuschauen zu können, wie zwei Männer im Sägemehl am arbeiten sind», sagt Kutter im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF.

Dass das 105. Zürcher Schwingfest nach 1968 erneut in Wädenswil durchgeführt wird, freut ihn. Es sei der Wunsch des Schwingverbands, wieder in einem städtischen Umfeld ein «Kantonales» durchführen zu können. Die Eidmatt als grosse Sprortanlage im Zentrum Wädenswil hat sich daher besonders dafür geeignet.

(simd; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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