Wagner, Mann und ihr Tod in Venedig

Der Komponist Richard Wagner und der Schriftsteller Thomas Mann sind sich nie begegnet. Mann liebte aber Wagners Musik und beide liessen sich von Venedig inspirieren. Das Museum Straufhof widmet den Beiden nun eine Ausstellung.

Beide haben eine spezielles Verhältnis zu Venedig: Der Komponist Richard Wagner (l.) und der Literat Thomas Mann. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beide haben eine spezielles Verhältnis zu Venedig: Der Komponist Richard Wagner (l.) und der Literat Thomas Mann. Keystone

«Der Tod in Venedig», die wohl bekannteste Novelle von Thomas Mann (1875 - 1955), bildet den Bogen über die neue Ausstellung. Ein Aufenthalt in Venedig hat ihn zu diesem ernsten und persönlichen Werk inspiriert.

Flucht vor der verbotenen Liebe

Mann war überdies ein glühender Verehrer von Richard Wagner. Dieser starb 1883 in Venedig. In jener Stadt, in die sich der Komponist einst wegen seiner verbotenen Liebe zu Mathilde Wesendonck zurückgezogen hatte. In Venedig komponierte Wagner unter anderem auch das Liebesduett seiner Oper «Tristan».

Der Komponist und der Literat liessen sich also von der Lagunenstadt inspirieren. Solchen Berührungspunkten spürt die neue Ausstellung «Die Wollust des Untergangs» im Literaturmuseum Strauhof in Zürich nach. Anlass sind die Zürcher Festspiele, die heuer ganz dem 200.Todestag von Richard Wagner gewidmet sind.

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