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Wahlen Stadt Zürich Gerold Lauber: Der unauffällige Schulvorsteher aus dem Wallis

«Geri für Züri» heisst der einfache, aber eingängliche Wahlslogan von CVP-Stadtrat Gerold Lauber. Seit acht Jahren ist er in Zürich für Schule und Sport verantwortlich. Lauber gilt als unauffälliger Schaffer und singt beim Töff-Fahren.

Gerold Lauber ist in Täsch im Wallis aufgewachsen, studierte dann Jus in Bern und zog vor 30 Jahren nach Schwamendingen. Bevor er in den Zürcher Stadtrat gewählt wurde, arbeitete er als Haftpflichtspezialist und zuletzt im Kader der Swiss Re.

Lauber wurde im Jahr 2000 ins Zürcher Stadtparlament gewählt, wurde bereits zwei Jahre später Fraktionschef und setzte sich schon damals vor allem für Bildungsthemen ein. Er galt als guter Redner, der auch gerne mal eine ironische Bemerkung machte. 2006 wurde er in den Stadtrat gewählt und erhielt sein Wunschdepartement: Schule und Sport. Dort hatte er in letzter Zeit einige Herausforderungen zu meistern, etwa die Integration von Sonderschülern in die Regelklassen oder den Ausbau des Hort- und Krippenangebots.

Gerold Lauber ist verheiratet und hat vier Kinder, will seine Familie aber vor der Öffentlichkeit schützen. Es gebe bei ihm keine Homestories, schreibt er auf seiner Website. Lauber läuft Marathon und verbringt jedes Jahr Ferien in den Bergen, wo er bergsteigt, aber auch Bergbauern beim Heuen hilft.

Politische Karriere

  • 1994 Beitritt zur CVP
  • 1995 - 1999 Präsident der CVP Schwamendingen
  • 2000 Wahl in den Zürcher Gemeinderat, von 2002-2006 Fraktionspräsident
  • 2006 Wahl in den Zürcher Stadtrat, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements

Fragen an Gerold Lauber

Wenn ich in Zürich
ETWAS verhindern könnte, wäre das…






Ich würde verhindern, dass verhindert
wird – nicht Opposition, Obstruktion, Zweifel und Schwarzmalerei, sondern
Zuversicht, Offenheit und der Glaube an die Zukunft und Zürich sollten Maxime
sein. Und: «ermöglichen» wäre mir sympathischer als «verhindern»!



Hier
darf auf keinen Fall gespart werden:







Lieber als «sparen» wär mir in diesem
Zusammenhang «Leistungsüberprüfung». Bei dieser darf es keine Tabus geben.
Kriterien sind Effizienz bei der Leistungserbringung und Dringlichkeit des
Anspruchs. Alle, die hier leben,
arbeiten und von Leistungen profitieren sind dabei gefordert!

Bringen Sie folgende
Fortbewegungsmittel in eine für Sie schlüssige Reihenfolge: Töff, Velo, Auto,
zu Fuss, Tram / Bus.


Ich brauche alle diese Mittel um mich
fortzubewegen. Reihenfolge: Zweiräder (Velo und Töff gleichwertig), meine
Füsse, Tram/Bus, Auto. Alle sind sie mir gleich heilig, oder auch nicht. Das
Problem sind die ideologischen Schützengräben.
Meine merkwürdigste /
seltsamste Angewohnheit




Ich fahre täglich mit dem Töff durch
den Milchbucktunnel heim. Dabei führe ich manchmal sehr laute Selbstgespräche
oder singe gar, je nach Tagesverlauf und Stimmung. Im Verkehrsrauschen hört das
hoffentlich keiner, denn das wäre wirklich nicht für fremde Ohren.



Welches
Tier fehlt im Zürcher Zoo?

Was sicher nicht fehlt ist die Giraffe, diese
stehen ja bereits im Basler Zolli! Konkreter: es fehlt wohl keines! Nicht mehr
Tiere, sondern mehr Raum für diese Tiere ist die zooh!-Devise
heute – und das ist richtig so.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Zürcher Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso sein politisches Profil mittels Smartspider.