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Wahlen Stadt Zürich Nina Fehr Düsel: Die Newcomerin von der SVP mit eigenen Ansichten

Die erst 33-jährige Juristin möchte «frischen Wind» in die Stadtzürcher Exekutive bringen. Obwohl Fehr noch nie ein politisches Amt innehatte, traut sie sich den Sprung in den Stadtrat zu. Frischen Wind bringt sie schon in die SVP: Zu Energie- und Familienfragen hat sie SVP-unkonforme Meinungen.

Nina Fehr ist in Eglisau aufgewachsen. Als Tochter des SVP-Nationalrats Hans Fehr und der Eglisauer Gemeindepräsidentin Ursula Fehr wurde ihr das Politisieren in die Wiege gelegt. So sammelte sie bereits als 15-Jährige Unterschriften gegen die Gefangenhaltung von Delfinen. Nina Fehr studierte Rechtswissenschaften in Zürich, Lausanne und Paris. Heute berät sie bei der Zürich Versicherung KMU in Versicherungsfragen.

In der Stadt Zürich würde sie gegen «ideologische Verkehrsbeschränkungen» ins Feld ziehen und sich für die konsequente Bekämpfung von Kriminalität einsetzen. Dem Hafenkran-Kunstprojekt kann sie nichts abgewinnen. Entgegen der Parteimeinung setzt sie auf alternative Energien statt auf Atomstrom. Gegenüber den Forderungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist sie aufgeschlossen.

Nina Fehr lebt seit 16 Jahren in Zürich. Sie ist verheiratet mit Thomas Düsel, der ebenfalls für die SVP in den Gemeinderat will. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Ausdauersport. Als 17-Jährige beteiligte sie sich ausserdem am renommierten Schönheitswettbewerb «Elite Model Look» und schaffte es unter die schönsten zehn.

Politische Karriere:

  • Nach eigenen Angaben politisch aktiv seit ihrer Ausbildung
  • 2011 - heute im Vorstand und Delegierte der SVP Kreispartei 7 und 8

Fragen an Nina Fehr Düsel

Wenn ich in Zürich
ETWAS verhindern könnte, wäre das…






Das derzeitig
immer grösser werdende Defizit und eine wuchernde Verwaltung belasten die Zukunft von Zürich. Als
Stadträtin sorge ich wieder für eine ausgeglichene Finanzpolitik und einen
weniger aufgeblähten Verwaltungsapparat. Ich werde eine Erhöhung der Steuern
verhindern.



Hier
darf auf keinen Fall gespart werden:







Im Bereich
Sicherheit: Die Polizei braucht es auf den Strassen, damit sich die ZürcherInnen
auch nachts sicher bewegen können. Hier dürfen nicht noch mehr Stellen abgebaut
werden. Die Quartierwachen sind unerlässlich, damit die Polizei bei
Ausschreitungen rasch vor Ort präsent ist. 

Bringen Sie folgende
Fortbewegungsmittel in eine für Sie schlüssige Reihenfolge: Töff, Velo, Auto,
zu Fuss, Tram / Bus.




Es gibt meines
Erachtens keine «schlüssige Reihenfolge». Wichtig ist, dass ein sinnvolles
Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsträger gewährleistet ist. Hierfür
braucht es ein funktionierendes Gesamtkonzept für einen flüssigen und
leistungsfähigen öffentlichen und privaten Verkehr.

Meine merkwürdigste /
seltsamste Angewohnheit




Manchmal denke und
spreche ich vielleicht eine Spur zu schnell. Ich kann eine Begeisterung für
Projekte und Ideen entwickeln, so dass ich mich in Themen richtig «hineinknien»
und auch andere Leute mit meinem Engagement und meiner Hartnäckigkeit
überzeugen kann.



Welches
Tier fehlt im Zürcher Zoo?

Da fällt mir keines ein! Denn nicht jedes Wildtier eignet sich auch für
die Gefangenhaltung. Der Zürcher Zoo ist ein gutes Beispiel dafür, dass mit
artgerechten und abwechslungsreichen Gehegen auch für die Besucher eine wahre
Entdeckungsreise beginnt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Zürcher Stadtrat haben von der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen einen Fragebogen zum Ausfüllen bekommen. Weiter haben wir sie nach Bildern aus ihrem Leben und Umfeld gefragt. Diese sind in der Bildergalerie publiziert, ebenso ihr politisches Profil mittels Smartspider.

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