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Wahlen Stadt Zürich Wer kommt? Wer bleibt? Wer geht?

Am 9. Februar wählt die Stadt Zürich ihre Regierung neu. Wer wird Stadtpräsident(in)? Schaffen es die Bürgerlichen, einen dritten Stadtratssitz zu ergattern? Und wenn ja, auf wessen Kosten? Einschätzungen drei Wochen vor dem Showdown.

10 Wahlplakate an Plakatwänden entlang einer Strasse, davor ein vorbeifahrender Velofahrer
Legende: Stadt im Wahlfieber: In drei Wochen wählt Zürich seinen Stadtrat neu. Keystone

Anfangs November kreuzten die amtierende Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) und ihr Herausforderer Filippo Leutenegger (FDP) erstmals die Klingen - im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Nach zwei Monaten sind sie nun auf dem gemeinsamen Vorwahlpodium von SRF und NZZ nochmals gegeneinander angetreten. Was hat sich in der Zwischenzeit verändert?

Leutenegger wird Mauch nicht verdrängen

Mauch, von Anfang an souverän und in allem bewandert, was die Stadt Zürich betrifft, konnte in dieser Zeit ihre Favoritenrolle ausbauen. Leutenegger war als Nationalrat in der Zürcher Stadtpolitik anfangs wenig sattelfest, hat in dieser Hinsicht aber merklich aufgeholt. Beide Kandidierenden haben also auf ihre Art gepunktet. Da Zürich aber traditionell links wählt, hat Leutenegger wohl kaum eine Chance, Mauch aus dem Präsidium zu verdrängen.

Offener ist die Frage, ob Leutenegger den Sprung in den Stadtrat schafft. Er ist wohl der einzige bürgerliche Kandidat, der reelle Chancen hat. Und falls es ihm gelingt, dürfte am ehesten der Grüne Markus Knauss über die Klinge springen. Es könnte aber genau so gut einen Bisherigen treffen - entweder den Alternativen Richard Wolff oder Gerold Lauber von der CVP. Vielleicht verlieren aber auch die Grünen einen Sitz. Das Rennen um den neunten Platz wird am Wahlsonntag mit Sicherheit spannend.

Zweifellos bleibt die Zürcher Stadtregierung aber links dominiert. Dass die Bürgerlichen die angestrebte Wende schaffen, ist praktisch ausgeschlossen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von René Wagner, Möriken
    Statthalter Leutenegger lobt seine Erfahrung als Unternehmer. In Tat und Wahrheit ist das masslos übertrieben. Er war hauptsächlich der Statthalter von Blocher in verschiedenen Unternehmungen. Diese hat er kaum eigenständig geleitet. Blocher brauchte ihn als Galionsfigur. Als Rechtsaussen würde Leutenegger im Stadtrat nur Stunk machen und ansonsten nichts bewegen. Leute, die vom Klosterschüler zum Links- und schlussendlich zum Rechtsextremisten mutieren, denken in erster Linie an sich selber.
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    1. Antwort von E. Waeden, H
      @R. Wagner: Aber etwas mehr Ausgewogenheit im Stadtrat wäre schon wünschenswert! Nicht nur Links/Grün regiert würde der Stadt Zürich sicher nicht schaden! Betreffend Ausgaben sind diese nämlich trotz Verschuldung auf einem Höhenflug. Das tut auf lange Sicht gesehen dieser Stadt nicht gut!
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