Walti-Rücktritt: Die Nachfolger stehen schon in den Startlöchern

Parteipräsident Beat Walti gibt sein Amt im Frühling ab - nach acht Jahren. Gleich drei Kantonsräte überlegen sich, das Amt zu übernehmen.

Ein dicker und ein schlanker Mann unterhalten sich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Noch-Parteipräsident und sein baldiger Nachfolger? Beat Walti (r.) unterhält sich mit Thomas Vogel. Keystone

Die FDP des Kantons Zürich muss einen neuen Präsidenten suchen. In einem parteiinternen Mail hat Beat Walti am Mittwochabend seinen Rücktritt angekündigt. Er bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung». Nach acht Jahren an der Spitze der FDP sei der Zeitpunkt da, um einer neuen Equipe Platz zu machen, meint Walti. Und die erfolgreichen Wahlen würden diesen Wechsel sicher einfacher machen.

Mit dem Rücktritt des nationalen Parteipräsidenten Philipp Müller habe sein Entscheid nichts zu tun, betont Walti. «Eine Kandidatur für dessen Nachfolge ist kein Thema.» Er wolle sich auf sein Nationalratsamt und seine berufliche Tätigkeit als Rechtsanwalt konzentrieren.

Vogel, Kläy, Farner

Um eine Nachfolgerin, einen Nachfolger für Beat Walti zu suchen, haben die Freisinnigen eine Findungskommission eingesetzt. Die Wahl findet an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung im April statt. Schon jetzt kursieren einige Namen. Thomas Vogel, Chef der FDP-Fraktion, sagt gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen», dass er sich über die Festtage eine Kandidatur überlege. Ähnlich tönt es von zwei anderen Kantonsräten: dem Kantonspartei-Vize-Präsidenten Dieter Kläy und dem Oberstammheimer Gemeindepräsidenten Martin Farner.