WEF: Flugplatz Dübendorf entlastet den «grossen Bruder»

Der Flughafen Zürich ist wegen der vielen Privatjets, die wegen des World Economic Forums in der Schweiz landen, gefordert. Dieses Jahr erhält er massgebliche Unterstützung vom Flugplatz Dübendorf.

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Bildlegende: Davos einfach: Ein Helikopter mit einem WEF-Teilnehmer hebt vom Flugplatz Dübendorf ab. Keystone

Momentan herrscht Hochbetrieb auf dem Flugplatz Dübendorf. Noch nie starteten und landeten hier so viele Privatflieger wie dieses Jahr während des WEF. «Die Maximalkapazität des Flugplatzes ist erreicht», sagt Hans-Peter Erni von der Schweizer Luftwaffe. «Leider mussten wir vielen anderen Gästen absagen. Wir sind voll.»

Der Flugplatz Dübendorf beherbergt während der nächsten Tage 40 Privatjets von Wirtschaftsführern aus der ganzen Welt; der Flughafen Zürich «nur» noch 65. «Damit entlasten wir den Flughafen Zürich effektiv», sagt Erni. Bereits vergangenes Jahr hat der Bund dieses Szenario getestet; dieses Jahr wurde es nun vollständig umgesetzt.

Leiser als Militärbetrieb

Die zusätzlichen An- und Abflüge würden selbstverständlich zusätzlichen Fluglärm für die umliegende Bevölkerung bedeuten, gibt der Stabsoffizier zu. Im Vergleich zum militärischen Betrieb des Flugplatzes vor 2005 seien diese Emissionen aber wesentlich leiser. Ein Ende ist so oder so absehbar: Das WEF dauert bis kommenden Sonntag.