Wenn der Schnee fehlt, dann ist das Eis Trumpf

Schnee ist in diesem Winter kaum gefallen. Das Flachland und die Hügel blieben mehrheitlich grün. Skifahren war in der Region kaum ein Thema. Dafür haben sich die Leute die Schlittschuhe montiert. Die Eisbahnen melden Rekordzahlen.

Schlittschuhläufer drehen auf der Eiskunstbahn ihre Runden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gross und Klein gingen im Winter 2013/2014 aufs Eis, um den Winter in der Stadt zu erleben. Keystone

Die Zürcherinnen und Zürcher haben diesen Winter ihre Eisbahnen besonders geliebt. Noch nie haben sie so oft die Schlittschuhe montiert und haben ihre Runden gedreht. Bis jetzt haben die Eiskunstbahnen in der Stadt Zürich 200'000 Eintritte verkauft. Das sind 10 Prozent mehr als vergangenes Jahr und das ist ein Rekord.

Der Grund, warum soviele auf das Eis sind, ist vermutlich das Wetter. «Wenn der Schnee fehlt und die Hügel grün sind, dann ist die Eiskunstbahn die einzige Möglichkeit, den Winter in der Stadt zu erleben», sagt Jeanette Pape von der Zürcher Sportförderung gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhauen».

Rekordzahlen auch in Schaffhausen und in Winterthur

45'000 Eintritte wurden bisher im Schaffhauser Freizeitpark verkauft. Das sind sogar 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch Winterthur meldet erfreuliche Zahlen. Die Eisbahn Deutweg verkaufte 71'000 Eintritte. Das ist eine Zunahme von acht Prozent gegenüber der Wintersaison 2012/2013.