«Wie ein Stück Himmel»: 100 Jahre Orchesterverein Zürich

Zürich hat eine reiche Laienmusik Szene. Das war nicht immer so. Erst 1913 wurde das erste Amateurorchester gegründet. Zuerst hiess es Privatorchester, später dann Orchesterverein Zürich. Heute hat das Orchester seinen festen Platz im Musikleben von Zürich.

Das Orchester bei einem Konzert in der Kirche St. Peter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Orchester bei einem Konzert in der Kirche St. Peter. zvg

«Wenn ich nach einem strengen Tag ins Orchester komme, dann geht ein Stücklein Himmel auf», so beschreibt Robert Höhn das Musizieren im Orchesterverein Zürich. Robert Höhn spielt Bratsche und hat vor einem Monat das Präsidium von Caspar Wenk übernommen.

Auf und ab

Auch Wenk ist ein leidenschaftlicher Amateurmusiker und spielt seit fast 50 Jahren Cello im Orchesterverein. «Als ich ins Orchester kam, war es am serbeln», erzählt er im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Aber dann übernahm der Dirigent Ladislaus Rybach das Orchester. Er brachte junge talentierte Solisten und neuen Schwung.

Festkonzert zum 100-jährigen Geburtstag

Am 20. September 1913 wurde der Orchesterverein Zürich gegründet und auf den Tag genau feiert er seinen runden Geburtstag mit einem grossen Festkonzert in der Kirche St. Peter. Dabei zeigt das Orchester einen repräsentativen Überblick über sein 100-jähriges Schaffen. Es spielt ein eigenwilliges, spannendes Programm mit Werken von verschiedenen Schweizer Komponisten.