«Wie Fasnacht, nur heisser»

Die Street Parade 2015 ist in vollem Gang. Bei sonnig-heissem Wetter startete das erste der 26 Love Mobiles beim Zürcher Utoquai. Hunderttausende Technofans begleiten die Sattelschlepper auf ihrem Weg zum Hafendamm Enge.

Bereits um 13 Uhr hatte das sogenannte «Warm-Up» auf dem brütend heissen Sechseläutenplatz begonnen. Bis zum Start um 14 Uhr strömten dann immer mehr Raverinnen und Raver zum Startpunkt neben dem Zürichsee.

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Deutlich mehr Unfälle

Die Rettungsdienste vermelden deutlich mehr Einsätze bei der Streetparade. Am frühen Abend waren es rund 700 Patienten, welche von «Schutz & Rettung» verarztet werden mussten. Davon mussten rund 50 Personen ins Spital verlegt werden. Dies sei eine Zunahme von rund 30 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr, erklärt Mediensprecher Roland Portmann.

Wie in den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Technobegeisterte verkleidet. Viele jedoch tragen ganz normale Sommerkleider, wie ein Augenschein vor Ort zeigt. So vermischen sich Menschen im Biene-Maja-Kostüm, Schmetterlinge, Sträflinge, Cops, Dragqueens mit der grossen Menge an «Normalos». «Wie Fasnacht, nur heisser», sagte eine Teilnehmerin.

Warnung vor Überhitzung

Entlang der Route sorgen unzählige Verpflegungs- und Getränkestände für das leibliche Wohl. Angesichts der herrschenden Temperaturen von mindestens 30 Grad ist man gut beraten, genügend Flüssigkeit zu trinken.

Schutz & Rettung der Stadt Zürich ist mit rund 470 Personen im Einsatz. Auf dem gesamten Festgelände stehen acht Behandlungsposten zur Verfügung.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Street Parade 2015 in vollem Gang

    Aus Tagesschau vom 29.8.2015

    Das schöne Wetter hat dieses Jahr besonders viele Technofans an die Zürcher Street Parade gelockt. Bei sonnig-heissem Wetter tanzten und feierten rund eine Millionen Menschen friedlich in den Massen.