Winterthurer Villa Flora soll neuen Besitzer bekommen

Der Zürcher Regierungsrat will für 2,75 Millionen Franken die Liegenschaft Villa Flora in Winterthur kaufen. Diese soll als Museumsbetrieb weitergeführt werden. Für die Sanierung und für den Betrieb braucht es noch die Zustimmung des Zürcher Kantonsrates und der Winterthurer Stimmbevölkerung.

Das Museum Villa Flora vom Park aus gesehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Kanton Zürich will das Winterthurer Museum Villa Flora kaufen. ZVG

Das Museum Villa Flora muss saniert und erweitert werden. Die Liegenschaft bietet zu wenig Raum für alle Werke der privaten Sammlung des Ehepaars Hahnloser. Der Zürcher Regierungsrat will die Villa, die noch in Privatbesitz ist, nun für 2,75 Millionen Franken kaufen und sie dann der Stadt Winterthur unentgeltlich im Baurecht überlassen. Geführt werden soll das Musuem künftig vom Kunstverein Winterthur.

Mehr Platz, mehr Komfort

Für die Sanierung und Erweiterung der Räume läuft ein Wettbewerb. Das Resulat soll im Februar vorliegen. Die Kosten dafür werden auf rund 6,2 Millionen Franken geschätzt. Die Hahnloser/Jaeggli Stiftung, die Hüterin der Sammlung, soll sich mit 1,5 Millionen Franken an den Kosten beteiligen. Weitere 5 Millionen will der Kanton aus dem Lotteriefonds beisteuern. Dazu muss aber der Zürcher Kantonsrat noch seine Zustimmung geben.

Das Volk redet mit

Dem Handel zustimmen muss auch noch das Winterthurer Stimmvolk. Es muss eine Erhöhung der jährlichen Betriebsbeiträge um 600'000 Franken sowie eine Defizitgarantie in der Höhe von 1,5 Millionen Franken für die Umbaukosten genehmigen. Erst wenn diese Entscheide gefallen sind, wird der Kauf rechtskräftig. Damit sollte dann der Betrieb des Museums Villa Flora für weitere 50 Jahre gesichert sein.