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Kein Besuch aus der Türkei «Wir sind sehr erleichtert»

Mevlüt Cavusoglu verzichtet vorerst auf einen Auftritt in der Schweiz. Dem Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr fällt ein Stein vom Herzen. Eine akute Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, sagt er, habe abgewendet werden können.

Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr
Legende: Ist froh, ging der Kelch an Zürich vorbei. Keystone

Mario Fehr ist überzeugt: Sowohl regierungsnahe wie auch regierungskritische Gruppierungen von im Ausland lebenden türkischen Staatsbürgern hätten den Auftritt ihres Aussenministers zum Anlass für Demonstrationen genommen.

«Sicherheit der Zürcher ist wichtiger»

«Es ist offensichtlich: Das Verfassungsreferendum löst heftige Gefühle in der türkischen und kurdischen Diaspora in der Schweiz aus», sagt Mario Fehr gegenüber dem «Regionaljournal». In der Folge wäre mit Zusammenstössen zwischen den beiden Gruppierungen zu rechnen gewesen, sagt er weiter. Dies hätte für alle Beteiligten und Dritte erhebliche Risiken bedeutet.

Konflikt mit dem Bund? Welcher Konflikt?

Anders stufte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) den Besuch von Cavusoglu ein. Es gebe keine besonders erhöhte Bedrohung der inneren Sicherheit. Es lägen deshalb auch keine Gründe für ein Verbot vor. Angesprochen auf den Konflikt, gibt sich Fehr diplomatisch: «Wir haben verschiedene Rollen», sagt er dazu. Und betont die gute und enge Zusammenarbeit von Bund und Kanton. «Sie ist vielleicht manchmal enger, als es gegen aussen den Anschein macht.»

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Fetzer (wi)
    Ich frage mich schon, müssen wir Schweizer wieder unsere Helebarden hervorholen und uns wieder selber verteidigen, wenn die Landesregierung es nicht für nötig erachtet, frühzeitig, bevor es zu Ausschreitungen kommt, uns zu beschützen? Wie es werden könnte sieht man ja nun gegen alle Konsularische Einrichtungen der Niederlande!
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit Bund ubd Kantonen. Sie ist enger als es nach Aussen den Anschein hat. Das sagt doch alles. Eine gute diplomatische Stellungnahme. Da schliesse ich mich Herrn Flückiger an.
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  • Kommentar von Thomas Mann (Freidenkerin)
    An SRF: Bei so vielen HÄTTEN denke ich nicht, dass es noch zu Demonstrationen gekommen wäre.
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    1. Antwort von Stefan Faes (Stefan Faes)
      Welche sprachliche Form schlagen sie vor für etwas, was eben nicht stattgefunden hat. Ausser dem Konjunktiv fällt mir da spontan nichts ein. Ob es zu Zusammenstössen gekommen wäre, wissen weder sie, ich, noch Herr Fehr mit Sicherheit. Dass ein Risiko bestand, steht ausser Frage. Herr Fehr hat dieses offensichtlich höher bewertet als sie. Wer von ihnen beiden kompetenter ist bezüglich Sicherheitsfragen, sei dahingestellt.
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