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Ein Flyer sorgt für Furore im Zürcher Wahlkampf
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Wirbel um Mario Fehr Was steckt hinter dem umstrittenen Flyer?

SP-Regierungsrat Mario Fehr ist zusammen mit den bürgerlichen Kandidaten abgebildet. Seine Partei ist empört.

Auf den ersten Blick könnte es sich beim Flyer für eine Podiumsdiskussion zu den Zürcher Regierungsratswahlen auch um ein Wahlplakat des «Bürgerlichen Bündnisses» handeln. Der gleiche blaue Hintergrund, die gleichen fünf bürgerlichen Regierungratskandidaten. Der einzige Unterschied: Links im Bild ist SP-Regierungsratskandidat Mario Fehr zu sehen.

Flyer Regierungsratskandidaten
Legende: Twitter

Priska Seiler-Graf, SP-Co-Präsidentin des Kantons Zürich, ist entrüstet. Der Flyer sei überhaupt nicht geglückt. Wenn Mario Fehr abgebildet sei, müsse auch das Logo der SP zu sehen sein.

Der Flyer geht gar nicht.
Autor: Priska Seiler-GrafCo-Präsidentin SP Kanton Zürich

Die Präsidentin der CVP Kanton Zürich, Nicole Barandun, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Das «Bürgerliche Bündnis» sei auf dem Flyer nicht erwähnt. Es gebe zwar gewisse optische Ähnlichkeiten mit dem Wahlplakat des «Bürgerlichen Bündnisses», aber deshalb werde Mario Fehr wohl nicht unterstellt, ein Teil davon zu sein.

Ausserdem hätten die bürgerlichen Parteien das Podium organisiert, es gebe also keinen Grund, das Logo der SP auf dem Flyer abzudrucken.

Was sucht Mario Fehr an einem Podium der bürgerlichen Parteien?

Bleibt die Frage, warum SP-Mann Mario Fehr überhaupt am Podium der bürgerlichen Parteien teilnimmt. Für Hans-Jakob Bösch, Präsident der FDP im Kanton Zürich, ist der Fall klar. Fehr suche die Nähe zu den bürgerlichen Kandidatinnen und Kandidaten, weil er wisse, dass er am Schluss von deren Anhängern gewählt werde.

Mario Fehr sucht die Nähe zu den bürgerlichen Kandidaten.
Autor: Hans-Jakob BöschPräsident FDP Kanton Zürich

Dieser These widerspricht allerdings CVP-Präsidentin Nicole Barandun. Sie hätten Mario Fehr als Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich eingeladen, weil das Thema Sicherheit am Podium Thema sei und man eine kontradiktorische Stimme dabei haben wolle.

Mario Fehr selbst hat sich am Donnerstag nicht zu seiner Teilnahme an der Podiumsdiskussion und zum entsprechenden Flyer geäussert.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Häusermann  (Ebenda)
    Mario Fehr weiss, wo seine Klientel sitzt. Die SP politisiert stur und ideologisch. Von Miteinander keine Spur. Gemässigte SPler, wie Fehr, haben durchazs gute Chancen, sind für eine politische Azsgewogenheit gar notwendig.
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  • Kommentar von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
    Entweder gehören alle Parteilogos der beteiligten Protagonisten auf den Flyer, oder gar keine! Das ist ziemlich frech und irreführend! Aber, na ja, so wird halt bürgerliche Politik gemacht. Nix neues im Westen...
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Keine andere Partei, ist dermassen untolerant und stur, wie die Zürcher Genossen! Die SP schlägt immer einen Keil zwischen andere Meinungen und ihrer "internationaler Humanisten-Fahne"! Die SP hat (wenn es um ihre Partei-Vertreter geht!) nicht begriffen, dass eine Exekutiv-Behörde (im Regierungsrat) zusammen regieren muss und das Parteibuch eine Nebenrolle spielen sollte. Seit Mario Fehr eine volksnahe, nüchterne Ansicht im Asylwesen vertrat, scheint er bei den Genossen abgeschrieben zu sein!
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