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VBZ und Co kämpfen um Kurzarbeitsentschädigung - bisher vergebens
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 24.06.2020.
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Wirrwarr um Kurzarbeit Die grossen Zürcher ÖV-Betriebe gingen bisher leer aus

Das Kurzarbeitsgesuch der städtischen Verkehrsbetriebe (VBZ) wurden vom Zürcher Amt für Arbeit und Wirtschaft (AWA) abgelehnt. Das obwohl der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) allen vierzig Transportunternehmen im Kanton empfohlen hatte, ein Gesuch einzureichen. «Wir haben nun Einsprache gegen diesen Entscheid erhoben», sagt VBZ-Sprecher Oliver Obergfell gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Man warte nun gespannt auf das Ergebnis dieser Abklärungen.

Wir haben Einsprache gegen diesen Entscheid erhoben.
Autor: Oliver ObergfellMediensprecher VBZ

Auf Geld warten auch die Winterthurer Verkehrsbetriebe. Auch dort sei ein Verfahren noch hängig, heisst es auf Anfrage. Das Gesuch der Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland (VZO) wurde vom Kanton bereits bewilligt, dann vom zuständigen Amt aber wieder zurückgezogen. Auch die VZO wollen diesen Entscheid nicht akzeptieren. «Der juristische Entscheid ist noch offen», sagt VZO-Sprecher Joe Schmid.

Jedes Gesuch wird genau geprüft

Beim zuständigen Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) heisst es, man beurteile jedes Gesuch für Kurzarbeitsentschädigung individuell. Die entscheidende Frage sei, ob Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden, sagt Irene Tschopp, Sprecherin des AWA. «Als öffentlich-rechtliche Institutionen müssen die Betriebe besonders gut darlegen können, dass sie Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung haben.» Bei Verkehrsbetrieben, die eine Dienstabteilung der Stadt seien, bestehe eine Art Beschäftigungsgarantie.

Corona reisst grosses Loch in die Kasse

Züge und Busse füllen sich zwar langsam aber sicher wieder. Und trotzdem meiden offenbar immer noch viele Menschen den öffentlichen Verkehr. Im Vergleich zum Vorjahr waren vergangene Woche gut ein Drittel weniger Passagiere mit der S-Bahn unterwegs, wie der Tagesanzeiger schreibt. Corona reisst ein grosses Loch in die Kasse des Zürcher Verkehrsverbunds. Der ZVV rechnet mit einem 100 Millionen Corona-Defizit.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr;

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