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Legende: Audio Uetikon am See steht vor einem grossen Wandel abspielen. Laufzeit 20:03 Minuten.
20:03 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 28.04.2019.
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Wochengast Urs Mettler «In zehn Jahren ist Uetikon am See angekommen»

Das Areal der Chemischen Fabrik in Uetikon am See erfährt in den nächsten Jahren einen grossen Wandel. Die Zürcher Regierung und die Gemeinde Uetikon am See wollen auf dem Areal am Zürichsee ein Gymnasium, ein Wohnquartier und einen der grössten Parks des Kantons bauen. Für die Gemeinde Uetikon am See bedeutet dieses Grossprojekt nicht nur bauliche Veränderungen. Nach der Eröffnung der Kantonsschule vermutlich im Jahr 2028 werden rund 1500 Schülerinnen und Schüler in die Gemeinde am Zürichsee strömen.

Urs Mettler

Urs Mettler

Gemeindepräsident Uetikon am See

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Urs Mettler (parteilos) ist Gemeindepräsident von Uetikon am See.

SRF: Urs Mettler, Sie sind Gemeindepräsident von Uetikon am See. Wie wichtig war der Schritt, mit dem Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen?

Urs Mettler: Es war uns enorm wichtig, die Eckpunkte von «Chance Uetikon» noch zusammen mit Regierungsrat und Baudirektor Markus Kägi vorzustellen. Wir wissen nicht, wer das Amt von Markus Kägi übernimmt. Die Gefahr, dass das Projekt unter einer neuen Baudirektorin oder unter einem neuen Baudirektor einen Rückschlag erlitten hätte, schien uns zu gross. Wir können uns keine zeitliche Verzögerung leisten. 2028 muss der Kanton für rund 1500 Schülerinnen und Schüler ein neues Gymnasium zur Verfügung stellen.

Es gibt noch einige Hürden zu bewältigen. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert, aber auch die Sanierung der Altlasten steht noch an. Welches sind Ihre nächsten Schritte?

Der nächste und wichtige Schritt ist der Gestaltungsplan. Der sollte 2021 unter Dach und Fach sein. Darin wird genau festgehalten, welche Parzelle wie bebaut wird. Damit können wir auch die Finanzierung angehen. Wir werden den Seeuferpark und den Seeuferweg mit dem Verkauf von Bauparzellen finanzieren. Deshalb sind auch hochpreisige Wohnungen geplant. Die Sanierung der Altlasten macht uns keine grossen Bedenken. Es ist alles genau abgeklärt und dokumentiert. Wir bauen nicht in die Tiefe, sondern wir schütten den Boden auf beim Bau des Seeparks und des Seeuferwegs.

«Chance Uetikon» ist ein gigantisches Projekt. Wird Uetikon zu einer Stadt?

Auf keinen Fall! Wir bauen ein neues Quartier und eine Kantonsschule. Es verändert Uetikon, es wird lebendiger und grösser. Aber das Quartier liegt ausserhalb des Dorfes und ist sozusagen ein Satellitenquartier. Unsere Aufgabe ist es, dass die Anbindung des neuen Quartiers mit dem Dorf gewährleistet ist.

Der Zeitplan ist sehr ambitioniert. Wie realistisch ist er?

Unter Druck steht vor allem der Kanton. Er muss bis 2028 die neue Kantonsschule gebaut haben. Wir von der Gemeinde können langsamer voran gehen und in Etappen bauen. Ich kann aber versprechen, dass Uetikon in zehn Jahren einen Seepark und einen Seeuferweg hat. Oder in anderen Worten: in zehn Jahren ist Uetikon am See angekommen.

Das ganze Gespräch mit Urs Mettler – geführt von Margrith Meier – finden Sie als Audiofile im Artikel.

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