Zoo Zürich: Tiger Coto ist tot

Er war einer der Publikumslieblinge des Zürcher Zoos: Nun musste Amurtiger Coto eingeschläfert werden. Laut dem Zoo litt die Raubkatze an schweren Verdauungsproblemen.

Amurtiger Coto. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Coto musste 14-jährig eingeschläfert werden: Der Zoo vermutet, dass das Raubtier eine Entzündung im Magen hatte. Zoo Zürich

Schweren Herzens habe man sich entschlossen, den 14-jährigen Amurtiger einzuschläfern. Dies teilte der Zoo Zürich mit. Coto litt demnach an schweren Verdauungsproblemen mit Erbrechen und Durchfall.

Mehrere Untersuchungen hätten eine Entzündung im Magen vermuten lassen. Weil die Medikamente keinerlei Wirkung gezeigt hätten und Coto in den letzten zwei Wochen kontinuierlich schwächer geworden sei, habe man ihn nicht mehr aus der Narkose aufgeweckt.

«Ein waschechter Zürcher»

Der Zoo beschreibt Coto als ausgesprochen umgänglich und gutmütig. Zudem sei er ein waschechter Zürcher gewesen. Im Jahr 2002 kam der Kater im Zoo Zürich zur Welt und wurde anfangs von Hand aufgezogen, weil seine Mutter Kora keine Milch hatte.

Cotos Partnerin Elena ist nun vorläufig allein. Ob und woher sie allenfalls ein neues Männchen erhält, wird nun mit den Koordinatoren des Europäischen Zuchtprogramms für Amurtiger abgeklärt.