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Zu wenig Wasser und Luft Ein Viertel der Bäume auf dem Sechseläutenplatz ist abgestorben

  • 15 der 56 Bäume auf dem Zürcher Sechseläutenplatz geht es so schlecht, dass sie gefällt werden müssen.
  • Den genauen Grund dafür kennt die Stadt Zürich nicht, denn andere Bäume in den gleichen Bauminseln seien gesund.
  • Ein Problem sei aber die intensive Nutzung durch Menschen, aber auch Veranstaltungen, wodurch die Bäume zu wenig Wasser und Luft erhalten.
Blick auf den Sechseläutenplatz mit dem Opernhaus im Hintegrund und einer Bauminsel links im Bild.
Legende: Die Bauminseln sind beliebte Schattenspender auf dem Zürcher Sechseläutenplatz, den Bäumen geht es aber schlecht. Keystone

Die Gründe für das Baumsterben auf dem Sechseläutenplatz seien vielfältig, sagt Axel Fischer, der bei Grün Stadt Zürich für die Pärke und Grünanlagen zuständig ist: «In jeder Bauminsel gibt es vitale wie abgestorbene Exemplare. Dadurch sind keine eindeutigen Rückschlüsse möglich.»

Bauminseln nicht mehr als Materialdepot nutzen

Sicher ist aber, dass durch die intensive Nutzung die Böden stark verdichtet sind und so zu wenig Wasser und Luft zu den Baumwurzeln gelangen. So seien die Bauminseln bei Veranstaltungen auch schon als Materialdepot oder als Parkplätze genutzt worden. Dies werde ab sofort nicht mehr erlaubt, teilt die Stadt Zürich mit.

Ausserdem prüft Grün Stadt Zürich, ob die überlebenden Bäume mit einer Art Intensivkur gestärkt werden könnten. Konkret werde die Möglichkeit geprüft, Flüssigkompost oder Nährstofflösungen mittels Hochdruck-Injektionen direkt den Wurzeln zuzuführen.

Die zu fällenden Bäume, es handelt sich um Tulpenbäume und amerikanische Roteichen, werden ersetzt.

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