Jahrhundertfrost Zürcher Bauern hoffen auf Unterstützung vom Kanton

Langsam zeigt sich das wahre Ausmass des «Jahrhundertfrosts» von Ende April. Im Kanton Zürich sind vor allem die Reben sowie die Apfel- und Kirschbäume betroffen. Bei gewissen Bauern könnte mehr als die Hälfte der Ernte verloren sein. Der Bauernverband hofft deshalb auf Geld vom Kanton.

Kahle Äste statt grüne Blätter. Ein Anzeichen, dass die Ernte dieses Jahr ausfällt. Im Bild ein Nussbaum in Regensdorf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kahle Äste statt grüne Blätter. Ein Anzeichen, dass die Ernte dieses Jahr ausfällt. Im Bild ein Nussbaum in Regensdorf. SRF

Für eine endgültige Bilanz ist es immer noch zu früh. Doch die Schäden dürften riesig sein, befürchtet Hans Frei, Präsident des Zürcher Bauernverbands. Bei den Reben sowie bei den Apfel- und Kirschbäumen dürften die Schäden besonders gross sein, vermutet Frei aufgrund von Gesprächen mit anderen Bauern. Er befürchtet, dass teilweise mehr als die Hälfte der Ernte verloren ist.

«  Wir möchten, dass wir beim Kanton Unterstützung einfordern können. »

Hans Frei
Präsident Zürcher Bauernverband

Sollten sich diese Befürchtungen bestätigen, möchte Frei, dass beim Kanton «Unterstützung eingefordert werden kann», wie er auf Anfrage des Regionaljournals Zürich Schaffhausen erklärte.

Beim zuständigen Amt für Landschaft und Natur zeigt man sich dieser Forderung gegenüber offen. Demnächst sollen Gespräche mit den Bauern stattfinden. Der Kanton Aargau hat entsprechende Zahlungen an die Bauern bereits beschlossen.