Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Zürcher Fussballverband verbannt Eltern vom Spielfeldrand

Väter und Mütter, die ihre Junioren auf dem Fussballfeld anfeuern, müssen dies in Zukunft von speziellen Zuschauerzonen aus tun. Grund dafür seien «überengagierte» Eltern, deren Verhalten auch schon zu Spielabbrüchen und wüsten Szenen führte.

Vater tröstet Fussballjunior
Legende: Dürfen ihre Kinder künftig nicht mehr von der Seitenlinie aus trösten: Eltern eines Junioren des FC Schlieren. Keystone

Die Situation habe sich in den letzten Jahren verschlimmert, darum habe der Zürcher Fussballverband etwas unternehmen müssen, sagt Spielbetriebs-Leiter Willy Scramoncini. Er bestätigt eine Meldung von «20 Minuten», wonach es bei E-Junioren-Spielen in Zürich künftig «Verbotszonen für Zuschauer» geben soll.

Eltern, die ihre Kinder anfeuern, müssen künftig mindestens fünf Meter Abstand vom Spielfeldrand halten. «Leider gab es gerade in der letzten Saison vermehrt unschöne Vorfälle», sagt Scramoncini. Überengagierte Eltern würden sich bei den Spielen der 9- bis 10-Jährigen «unsportlich» verhalten.

Plausch statt Spielabbrüche

«Sie schreien sich an, einige sind auch schon aufeinander losgegangen», sagt der Zürcher Fussballverbands-Funktionär. Dabei sei es auch schon zu Spielabbrüchen gekommen. Das könne nicht das Ziel sein, sagt Scramoncini weiter. «Gerade die jungen Spieler sollten auf dem Fussballplatz in erster Linie den Plausch haben.»

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.